Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst August
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3, 2813
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.3 Sachsen, Albertinische Linie
Januar - März 1559
Enthält: 1559 Januar. Der Landgraf übersendet von Hans Ungnad geschickte Briefe. Kurpfalz hat die persönliche Zusammenkunft in Fulda abgeschrieben
Enthält: der Kurfürst von Brandenburg rät von dem Tag zu Fulda ab. Besuch des Reichstages zu Augsburg. Der Landgraf beabsichtigt eine Gesandtschaft zu König Maximilian von Böhmen der Religionssachen wegen. Der geplante Tag zu Langensalza, an dem der Hofdiener des Landgrafen Herting v. Bischofferode und der Diener des Landgrafen Friedrich Spedt teilnehmen wollen, verdient Aufmerksamkeit. Neue Kriegsrüstungen Christophs v. Wrisberg und Anderer. Zeitungen aus Augsburg, besonders über den König von Spanien und die Türken. Praktiken des Herzogs von Lauenberg, Herbolds v. Langen, Ochssells und Spedts. Sendung des Rates Konrad Zolner von Speckswinkel zum Kurfürsten: der Landgraf bittet, den Verkauf der Herrschaft Sonnenwalde, die kursächsisches Lehen ist, durch Graf Friedrich Magnus von Solms an den Landgrafen für seine Kinder aus der Ehe mit Margarete v.d. Saale zu genehmigen. Zollbefreiung für 40 Fuder Rheinwein des Kurfürsten. Der Landgraf übersendet das von seinem Sohne Philipp geschickte Porträt des Dauphin und seiner Gemahlin, der Königin von Schottland. Tod König Christians von Dänemark und des Herzogs von Preußen. Neue Rüstungen des Königs von Frankreich
Enthält: Februar. Rücksendung des aus hessischem Dienst nach Sachsen entwichenen niederländischen Sängers Lorenz von Alten. Der Kaiser schreibt an den Kurfürsten wegen der Rüstungen im Niedersächsischen Kreise, besonders des Herzogs Franz von Lauenburg und Christophs v. Wrisberg. Konrad Zolner berichtet: der Kurfürst kann in den Verkauf der Herrschaft Sonnenwalde nicht einwilligen. Nachrichten über England und Spanien. Tod auch des alten, gefangenen Königs von Dänemark
Enthält: ruhige Lage in Dänemark. Briefe Spedts und Bericht des v. Bischofferode. Auf der kürzlich gehaltenen Hochzeit eines Neffen des Deutschmeisters, eines Michling, mit einer v. Weiblingen hat Frube v. Hutten durch seinen Schreiber versucht, Reiter zu werben, vermutlich für Frankreich. Gerücht, daß König Philipp in Leipzig Wechsel aufnimmt. Nachricht über eine Heirat zwischen König Philipp und der neuen Königin von England. Neue Werbungen des Joachim v. Zedtwitz (Zitzwitz), Amtmannes zu Altenburg, für Frankreich - im vergangenen Jahre war er französischer Feldmarschall über die deutschen Reiter - Französische Gesandtschaft zum Reichstage, Zeitungen vom Reichstage. Kurfürst Ott Heinrich von der Pfalz gestorben. Unweidmännisches Verhalten der Jäger Herzog Erichs von Braunschweig. Der König von Frankreich soll alle seine deutschen Obersten und Rittmeister zu seiner Gesandtschaft nach Augsburg bestellt haben
Enthält: März. Der Landgraf empfiehlt dem Kurfürsten, Friedrich Spedt zu seinem Diener zu bestellen. Herzog Johann Friedrich von Sachsen übersendet sein gedrucktes Ausschreiben an die Landstände in Religionssachen. Der Kaiser beabsichtigt, ein neues Interim ergehen zu lassen. Rüstungen Wrisbergs. Zeitungen, u.a. aus Braunschweig: Rüstungen Herzog Erichs
Enthält: Lazarus v. Schwendi in Hannover bei Georg v. Holle und Hilmar v. Münchhausen. Zeitungen aus Frankreich, von Philipps gleichnamigem Sohn übersandt. Vertrag zwischen Spanien und Frankreich. Zeitungen aus Italien und Brüssel. Verheiratung der Königin von England. Das Verhältnis zwischen Herzog Heinrich von Braunschweig und seinem Sohn, Herzog Julius. Tag zu Frankfurt (1. April) in der nassauischen Sache: Graf Friedrich Magnus von Solms vom Kurfürsten dorthin entsandt. Der König von Frankreich bestellt seine deutschen Obersten und Rittmeister zu der Gesandtschaft nach Augsburg. Haltung der protestantischen Stände auf dem Reichstage. Zusammenkunft des Landgrafen mit Herzog Johann Friedrich von Sachsen zu Kappel
Enthält: Ohne Datum. Erklärung Herzog Johann Friedrichs zum Frankfurter Abschied
Enthält: der Kurfürst von Brandenburg rät von dem Tag zu Fulda ab. Besuch des Reichstages zu Augsburg. Der Landgraf beabsichtigt eine Gesandtschaft zu König Maximilian von Böhmen der Religionssachen wegen. Der geplante Tag zu Langensalza, an dem der Hofdiener des Landgrafen Herting v. Bischofferode und der Diener des Landgrafen Friedrich Spedt teilnehmen wollen, verdient Aufmerksamkeit. Neue Kriegsrüstungen Christophs v. Wrisberg und Anderer. Zeitungen aus Augsburg, besonders über den König von Spanien und die Türken. Praktiken des Herzogs von Lauenberg, Herbolds v. Langen, Ochssells und Spedts. Sendung des Rates Konrad Zolner von Speckswinkel zum Kurfürsten: der Landgraf bittet, den Verkauf der Herrschaft Sonnenwalde, die kursächsisches Lehen ist, durch Graf Friedrich Magnus von Solms an den Landgrafen für seine Kinder aus der Ehe mit Margarete v.d. Saale zu genehmigen. Zollbefreiung für 40 Fuder Rheinwein des Kurfürsten. Der Landgraf übersendet das von seinem Sohne Philipp geschickte Porträt des Dauphin und seiner Gemahlin, der Königin von Schottland. Tod König Christians von Dänemark und des Herzogs von Preußen. Neue Rüstungen des Königs von Frankreich
Enthält: Februar. Rücksendung des aus hessischem Dienst nach Sachsen entwichenen niederländischen Sängers Lorenz von Alten. Der Kaiser schreibt an den Kurfürsten wegen der Rüstungen im Niedersächsischen Kreise, besonders des Herzogs Franz von Lauenburg und Christophs v. Wrisberg. Konrad Zolner berichtet: der Kurfürst kann in den Verkauf der Herrschaft Sonnenwalde nicht einwilligen. Nachrichten über England und Spanien. Tod auch des alten, gefangenen Königs von Dänemark
Enthält: ruhige Lage in Dänemark. Briefe Spedts und Bericht des v. Bischofferode. Auf der kürzlich gehaltenen Hochzeit eines Neffen des Deutschmeisters, eines Michling, mit einer v. Weiblingen hat Frube v. Hutten durch seinen Schreiber versucht, Reiter zu werben, vermutlich für Frankreich. Gerücht, daß König Philipp in Leipzig Wechsel aufnimmt. Nachricht über eine Heirat zwischen König Philipp und der neuen Königin von England. Neue Werbungen des Joachim v. Zedtwitz (Zitzwitz), Amtmannes zu Altenburg, für Frankreich - im vergangenen Jahre war er französischer Feldmarschall über die deutschen Reiter - Französische Gesandtschaft zum Reichstage, Zeitungen vom Reichstage. Kurfürst Ott Heinrich von der Pfalz gestorben. Unweidmännisches Verhalten der Jäger Herzog Erichs von Braunschweig. Der König von Frankreich soll alle seine deutschen Obersten und Rittmeister zu seiner Gesandtschaft nach Augsburg bestellt haben
Enthält: März. Der Landgraf empfiehlt dem Kurfürsten, Friedrich Spedt zu seinem Diener zu bestellen. Herzog Johann Friedrich von Sachsen übersendet sein gedrucktes Ausschreiben an die Landstände in Religionssachen. Der Kaiser beabsichtigt, ein neues Interim ergehen zu lassen. Rüstungen Wrisbergs. Zeitungen, u.a. aus Braunschweig: Rüstungen Herzog Erichs
Enthält: Lazarus v. Schwendi in Hannover bei Georg v. Holle und Hilmar v. Münchhausen. Zeitungen aus Frankreich, von Philipps gleichnamigem Sohn übersandt. Vertrag zwischen Spanien und Frankreich. Zeitungen aus Italien und Brüssel. Verheiratung der Königin von England. Das Verhältnis zwischen Herzog Heinrich von Braunschweig und seinem Sohn, Herzog Julius. Tag zu Frankfurt (1. April) in der nassauischen Sache: Graf Friedrich Magnus von Solms vom Kurfürsten dorthin entsandt. Der König von Frankreich bestellt seine deutschen Obersten und Rittmeister zu der Gesandtschaft nach Augsburg. Haltung der protestantischen Stände auf dem Reichstage. Zusammenkunft des Landgrafen mit Herzog Johann Friedrich von Sachsen zu Kappel
Enthält: Ohne Datum. Erklärung Herzog Johann Friedrichs zum Frankfurter Abschied
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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