Die Beziehungen der Apotheker zu den Materialisten, ihre wechselseitigen Klagen und Einwürfe im Land, insbesondere Klagen gegen die Materialisten wegen Verkaufung Simplicium und Compositorum.
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 228 Bü 5
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 228 Oberrat: Handwerker
Oberrat: Handwerker >> 01 Apotheker
1691-1744
1) Beschwerde des Apothekers Betting in Urach gegen den Materialisten zu Münsingen, wegen seiner Kinzlereien. 1699
2) Apotheker Cammerers Erben zu Tübingen gegen den Materialisten Efferem daselbst, dass er im Verkauf von Simplicium und
Compositorum in der die Ordnung handle. 1691
3) Apotheker Frisonius zu Freudenstadt Bitte um Erlaubnis seine nötige Materialien von dem Italiener Martini zutragen zu lassen.
1710
4) Materialist Niederer, Beschwerde, wegen der in seinem Haus (zu Stuttgart) vorgenommenen scharfen Visitation seiner Handels
Waren. 1727
5) Bitte des Apothekers Egger zu Heimsen, ihm zu gestatten, in Wildbad einen Materialhandel und Apotheker Landkauf führen zu
dürfen. 1726
6) und 7) Apotheker Haase von Weinsberg Bitte ihn bei der neuen Apotheker Ordnung zu manutenieren und dem Krämer
Scheuermann den Handverkauf der Materialien Simplicium und Compositorum zu verbieten.1726
8) Apotheker Martini zu Waldenbuch bittet um Erlaubnis, ein compedienses Apotheklein
einrichten zu dürfen. 1735
9) Apotheker Gesell Wölffing zu Liebenzell ihm zu erlauben daselbst Materialwaren führen zu dürfen. 1738
10) Apotheker Sälzlin zu Bietigheim beschwert sich wider den Apothekergesellen Herbort daselbst, dass solchen entweder eine
zweite Officine oder eine Materialienhandlung mit ......aufrichten werde.
11) Anbringen, Geheimer Rat - Rat und Leib Medici, verteidingen die Stuttgartische Apotheken, wegen angeschuldigter
empfindlicher Übersteigung der Taxes, und Stellen der hiesigen Materialisten unbefugte exorbitante und nichtige Einwürfe,
klar vor Augen. 1728.
Diesem liegt bei:
Ein Bericht des Rentkammer Expeditionsrats und Stadtvogtei Adjunctus, wie er die sub dato 25 November 1727 wegen wider
die Apotheker Ordnung angebrachten Exzessen ergangenen hochfürstlichen gnädigsten Resolution exequiert.
12) Bestrafung des Materialisten Efferem von Stuttgart, weil er als Materialist mit Compositis zu handeln betreten worden 1791.
13) Bitte Felix Gottfried Dentzel zu Backnang ihm den Handel mit Materialien und Spezerei im Land zu gestatten. 1744.
2) Apotheker Cammerers Erben zu Tübingen gegen den Materialisten Efferem daselbst, dass er im Verkauf von Simplicium und
Compositorum in der die Ordnung handle. 1691
3) Apotheker Frisonius zu Freudenstadt Bitte um Erlaubnis seine nötige Materialien von dem Italiener Martini zutragen zu lassen.
1710
4) Materialist Niederer, Beschwerde, wegen der in seinem Haus (zu Stuttgart) vorgenommenen scharfen Visitation seiner Handels
Waren. 1727
5) Bitte des Apothekers Egger zu Heimsen, ihm zu gestatten, in Wildbad einen Materialhandel und Apotheker Landkauf führen zu
dürfen. 1726
6) und 7) Apotheker Haase von Weinsberg Bitte ihn bei der neuen Apotheker Ordnung zu manutenieren und dem Krämer
Scheuermann den Handverkauf der Materialien Simplicium und Compositorum zu verbieten.1726
8) Apotheker Martini zu Waldenbuch bittet um Erlaubnis, ein compedienses Apotheklein
einrichten zu dürfen. 1735
9) Apotheker Gesell Wölffing zu Liebenzell ihm zu erlauben daselbst Materialwaren führen zu dürfen. 1738
10) Apotheker Sälzlin zu Bietigheim beschwert sich wider den Apothekergesellen Herbort daselbst, dass solchen entweder eine
zweite Officine oder eine Materialienhandlung mit ......aufrichten werde.
11) Anbringen, Geheimer Rat - Rat und Leib Medici, verteidingen die Stuttgartische Apotheken, wegen angeschuldigter
empfindlicher Übersteigung der Taxes, und Stellen der hiesigen Materialisten unbefugte exorbitante und nichtige Einwürfe,
klar vor Augen. 1728.
Diesem liegt bei:
Ein Bericht des Rentkammer Expeditionsrats und Stadtvogtei Adjunctus, wie er die sub dato 25 November 1727 wegen wider
die Apotheker Ordnung angebrachten Exzessen ergangenen hochfürstlichen gnädigsten Resolution exequiert.
12) Bestrafung des Materialisten Efferem von Stuttgart, weil er als Materialist mit Compositis zu handeln betreten worden 1791.
13) Bitte Felix Gottfried Dentzel zu Backnang ihm den Handel mit Materialien und Spezerei im Land zu gestatten. 1744.
Nr. 1-13
Archivale
Betting; Apotheker
Cammerer; Apotheker
Efferem; Materialist
Egger; Apotheker
Frisonius; Apotheker
Haase; Apotheker
Herbort, Apothekergeselle
Martini; Apotheker
Martini; Italiener
Niederer; Materialist
Sälzlin; Apotheker
Scheuermann; Krämer
Wölffing; Apothekergesell
Bad Liebenzell CW
Bad Urach RT
Bad Wildbad CW
Bietigheim : Bietigheim-Bissingen LB
Freudenstadt FDS
Münsingen RT
Stuttgart S
Tübingen TÜ
Waldenbuch BB
Weinsberg HN
Apotheker
Materialisten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ