Einführung der Reformation durch Herzog Friedrich von Württemberg in Verbindung mit Jakob von Ehingen in 2/3 von Oberndorf und Poltringen (Boltringen), wogegen von der Witwe des Grafen Otto von Eberstein, Felicitas, und deren Tochtermann, Christoph Franz Freiherr von Wolkenstein, als Besitzern des 3. Drittels dieser Dörfer Protest erhoben worden und bei dem kaiserlichen Hof- und Kammergericht deshalb Prozess geführt, bis sich die streitenden Teile den 15. Oktober 1608 dahin verglichen, dass zu Poltringen (Boltringen) ein evangelischer und ein katholischer Pfarrer an der unteren und ein katholischer Pfarrer an der oberen Kirche daselbst angestellt werden, Oberndorf dagegen, ohne eigenen Geistlichen, wie früher als Filial zu Poltringen (Boltringen) gehören solle, wobei noch weiter hinsichtlich der Teilung des Pfarreinkommens beider Pfarrer, des jus nominandi, Frevel, Bußen, Umgeld an den genannten Orten sowie wegen der zu dem Gültlingschen Lehen gehörigen Gefälle und des Einkommens, wegen der Mühle zu Poltringen (Boltringen) ein Übereinkommen getroffen wird.
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Einführung der Reformation durch Herzog Friedrich von Württemberg in Verbindung mit Jakob von Ehingen in 2/3 von Oberndorf und Poltringen (Boltringen), wogegen von der Witwe des Grafen Otto von Eberstein, Felicitas, und deren Tochtermann, Christoph Franz Freiherr von Wolkenstein, als Besitzern des 3. Drittels dieser Dörfer Protest erhoben worden und bei dem kaiserlichen Hof- und Kammergericht deshalb Prozess geführt, bis sich die streitenden Teile den 15. Oktober 1608 dahin verglichen, dass zu Poltringen (Boltringen) ein evangelischer und ein katholischer Pfarrer an der unteren und ein katholischer Pfarrer an der oberen Kirche daselbst angestellt werden, Oberndorf dagegen, ohne eigenen Geistlichen, wie früher als Filial zu Poltringen (Boltringen) gehören solle, wobei noch weiter hinsichtlich der Teilung des Pfarreinkommens beider Pfarrer, des jus nominandi, Frevel, Bußen, Umgeld an den genannten Orten sowie wegen der zu dem Gültlingschen Lehen gehörigen Gefälle und des Einkommens, wegen der Mühle zu Poltringen (Boltringen) ein Übereinkommen getroffen wird.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bü 456
Bü 205, S. 1240-1241, Nr. 1-60 Bü 206, S. 1240-1241, Nr. 61-139
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 474 Bebenhausen
Bebenhausen >> Besonderer Teil >> Poltringen-Oberkirch
1598-1611
7 weitere Stücke in demselben Betreff, worunter insbesondere die unbeglaubigte Abschrift des Vergleichs von 1608
Nr. 1-139, 33 und 33a, 39 und 39a, 46a und b, 64 und 64a, 125 und 125a, 135 2x, davon fehlen Nr. 44, 47, 55a und b, 86,
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BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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