Die Bürgermeister der drei Dorfschaften Utphe, Inheiden und Trais-Horloff, Hermann Müller, Jost Starck und Hermann Weber, bekunden, dass ihnen der...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 9 1611-1650
1635 Mai 1
Ausf., Papier, aufgedr. Sg. unter Papier, Unterschrift, Ablösungsvermerk von 1638
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die Bürgermeister der drei Dorfschaften Utphe, Inheiden und Trais-Horloff, Hermann Müller, Jost Starck und Hermann Weber, bekunden, dass ihnen der solms-laubachische Hofmeister Georg Dietrich Vollmar v. Bernshofen zur Abwendung schwerer Schäden 80 Rtlr. geliehen habe, welche Summe sie jährlich mit 4 Rtlr. 36 albus verzinsen wollen, und wofür sie genannte Äcker in der Utpher Heege verpfänden - Zeugen: Hermann Rab, Heinrich Philipps, Philipp Klein, Johann Becker (Pistor), Hermann Müller, Johann Hochstein, Klaus Schneider, Klaus Rab, Johann Winther, Hans Feige, Jost Rab und Jost Schneider, alle Schöffen des Gerichts Utphe
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sg.: Hans Wilhelm Wagner, Gerichtsschultheiß des Amtes Utphe
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Laubach, Laubacher Urkunden Or. XIII/Nachtr. 84
Vermerke (Urkunde): Siegler: Sg.: Hans Wilhelm Wagner, Gerichtsschultheiß des Amtes Utphe
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-solmsisches Archiv Laubach, Laubacher Urkunden Or. XIII/Nachtr. 84
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ