AUSSTELLER: Deutsche Kolonie und Badische Vereinigung zu Antwerpen.
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Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Nr. 492
R 7702; B 440.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 Baden, Sammlung 1995 D Baden, Sammlung 1995: Dedikationen
Baden, Sammlung 1995: Dedikationen >> 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise >> 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses >> 2.1.16. Achtzigster Geburtstag des Großherzogs und Goldene Hochzeit des Großherzogspaares
ADRESSE: Papier (Bütten), 16 Bl. mit Innenmappe ehemals verbunden, Druck farbig, 46,5 x 34,5cm (Innenmappe:47 x 38,5 cm). 1. Blatt: Gedruckter dunkelbrauner Schmuckrahmen im Neo-Renaissance-Stil mit floralem Motiv (Rapport). Im oberen Kompartiment eine Teilansicht von Antwerpen mit dem Hafen, im Vordergrund am Quai der Reichspostdampfer BADEN (Zeichnung mit Aquarell) Oben rechts über gekreuzten gelb/roten Bändern ein Siegel, darin die Zähringer Burg. Unterhalb einer goldenen Borte als unterer Bildabschluß: Adressaten, Aussteller und Datum in Französischer Renaissance-Antiqua gedruckt in drei Auszeichnungsgarnituren, dabei die Fürstentitel in rot mit größerformatigen Anfangsbuchstaben in Letterkästen, mit Blumentopf-Motiv gefüllt; Aussteller in Fettdruck. Links vom Satzspiegel auf einem mit Lorbeerkränzen geschmückten Sockel ein Thron, darauf sitzend eine weibliche Allegorie, in ihrer Rechten ein Schwert, mit der Linken eine Krone hochhaltend. 2.Blatt: im gleichen Neo-Renaissance-Schmuckrahmen mit grüner Schmuckbordüre und roter feiner äußerer und innerer Rahmenlinie die Anrede in fetten roten Buchstaben, blau unterliniert. Ebenso in Manuskript-Gotisch der schwarze Satzspiegel, rot unterliniert. Ein überdimensionaler dunkelblaugrundiger Letterkasten zur Aufnahme der goldenen, schwarz geschatteten Antiqua-Initiale D gefüllt von musizierenden, festlich gewandeten, geflügelten Genien; Notenbüchern; Früchtegestecken; Girlanden usw.; im Zentrum König David mit Harfe. 3. Blatt: die Schlußformel, Ausstellungsort und Datum sowie der Aussteller in Rot. Darunter die Funktionäre der verschiedenen deutschen Vereine zu Antwerpen in Script (lateinischer Kursivdruck) nebst eigenhändigen Unterschriften. 4. Weitere Unterschriften-Blätter mit demselben Schmuckrand, die ersten 2 Bl. in rot (in Französischer Renaissance-Antiqua) gedruckter Überschrift der Aussteller, sodann Unterschriften. 5. Imprimatur der Offizin auf letztem vorgedrucktem Blatt mit o. a. Schmuckbordüre. Im Zentrum eine 10 x 12 cm große historistische Stempelmarke: Vor/seitlich von einem Pilaster links ein Herkules, rechts eine festlich gewandete Genie, beide einen Lorbeerkranz über einen mit Früchtegesteck gezierten Portikus haltend, in dessen Mitte ein Stechzirkel sichtbar ist, der von einer aus einer Wolke herausragenden Hand geführt und von einem Band umgeben ist mit der Aufschrift: LABORE ET CONSTANTIA. Unter einem mit Barockkartusche und Girlande applizierten Sockel als unterem Abschluß der Stempelmarke Ex officina Plantini.
KÜNSTLER: J.-E. Buschmann, Antwerpen (Druck).
TEXT: Glückwünsche der Deutschen in Antwerpen; Sammlung eigenhändiger Unterschriften.
MAPPE: Braunes Leder auf Holz, Spiegel in weißer Seide, 50 x 40 x 3,5 cm. 2,5 cm breiter Rand, mit zwei hochrechteckigen Rahmenlinien und einem kleinteiligen floralen Dekor goldgeprägt, der an den vier Ecken und auf den halben Kantenlängen zu neo-barocken Rocaillen und Bouquets sich ausweitet. In diesen ist ein weißer innerer Schmuckrahmen eingelassen: im Hochprofil gepresste, mit Früchtegirlanden geschmückte Amphora (unten), von Lorbeer umgebene Voluten links und rechts, geometrische Voluten, von Bouquets verziert, oben. Auf den unteren Rahmenecken links das überkrönte, von Rosenranken und -blüten umgebene Wappen Antwerpens; rechts das belgische Wappen mit Krone, Szeptern, Orden und der Devise L'UNION FAIT LA FORCE; oben in der Mitte das Wappen des Deutschen Reiches mit Krone und Orden. Im Zentrum in einem feinen floralen, goldgeprägten Innenrahmen die Allianzwappen Badens und Preußens mit Krone in farbiger Prägung, unterhalb die Jubiläumsdaten. Einschlag mit drei verschiedenen Floralbordüren und sechs hochrechteckigen feinen Rahmenlinien goldgeprägt.
WERKSTATT: J. Mössly, Rel.
KÜNSTLER: J.-E. Buschmann, Antwerpen (Druck).
TEXT: Glückwünsche der Deutschen in Antwerpen; Sammlung eigenhändiger Unterschriften.
MAPPE: Braunes Leder auf Holz, Spiegel in weißer Seide, 50 x 40 x 3,5 cm. 2,5 cm breiter Rand, mit zwei hochrechteckigen Rahmenlinien und einem kleinteiligen floralen Dekor goldgeprägt, der an den vier Ecken und auf den halben Kantenlängen zu neo-barocken Rocaillen und Bouquets sich ausweitet. In diesen ist ein weißer innerer Schmuckrahmen eingelassen: im Hochprofil gepresste, mit Früchtegirlanden geschmückte Amphora (unten), von Lorbeer umgebene Voluten links und rechts, geometrische Voluten, von Bouquets verziert, oben. Auf den unteren Rahmenecken links das überkrönte, von Rosenranken und -blüten umgebene Wappen Antwerpens; rechts das belgische Wappen mit Krone, Szeptern, Orden und der Devise L'UNION FAIT LA FORCE; oben in der Mitte das Wappen des Deutschen Reiches mit Krone und Orden. Im Zentrum in einem feinen floralen, goldgeprägten Innenrahmen die Allianzwappen Badens und Preußens mit Krone in farbiger Prägung, unterhalb die Jubiläumsdaten. Einschlag mit drei verschiedenen Floralbordüren und sechs hochrechteckigen feinen Rahmenlinien goldgeprägt.
WERKSTATT: J. Mössly, Rel.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:03 MESZ
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Hierarchie Detailansicht
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- Großherzogliches Haus (Tektonik)
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- Baden, Sammlung 1995: Dedikationen (Bestand)
- 2. Großherzog Friedrich I. und Großherzogin Luise (Gliederung)
- 2.1. Jubiläen und andere Ereignisse des großherzoglichen Hauses (Gliederung)
- 2.1.16. Achtzigster Geburtstag des Großherzogs und Goldene Hochzeit des Großherzogspaares (Gliederung)