3/5 [fol. 68'ff.]: 1656 Febr. 18 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXIV
Enthält: Anwesend: Rektor Lauterbach, Wagner, Wurmser, Gravius, Hafenreffer, Liz. Pregitzer; 1.) Vereidigung und Amtseinführung des Liz. Pregitzer als Deputator der philosophischen Fakultät. [UAT 3/5, Bl. 68']; 2.) Bericht der zur Landschaft nach Stuttgart beorderten Herren Deputaten über Verlauf und Ergebnis ihrer Mission. Dr. Wagner, Liz. Pregitzer, die Bürgermeister Schwartz und [Friedrich Adam] Tapp, Junker Welwahrt, [Johann Ulrich] Varnbeller, Sattler, Schlotterbeck, Caldenbach, [Friedrich] Heinlin (Anm. 1) [UAT 3/5, Bl. 68']; 3.) Schlaghändel zwischen Tischburschen der Frau Müller und Buchbindergesellen. [UAT 3/5, Bl. 69f.]; Vernehmung der Parteien [Friedrich] Klingaw, Augustin, [Arnold Friedrich] Bliefferß (Anm. 2) und der Zeugen. (Wulfsparr, Hanß Mann (Anm. 3),[Johann Friedrich v.] Gaudeck (Anm. 4), [Friedrich] Schenck (Anm. 5), [Johann Adam v.] Zettlitz (Zetliß) (Anm. 6); Bestrafung des Studenten Augustin mit Kerker und 3/5,69'f. Bußgeld; 4.) Bewilligtes Interzessiongesuch des Syndikusschreibers Martin Mauwerer wegen Beförderung. [UAT 3/5, Bl. 70]; 5.) Abgelehnte Bitte des Georg Martin, Zinckenist um das akad. Bürgerrecht. [UAT 3/5, Bl. 70]; 6.) Anersuchen des Pfarrers von Feuerbach, Mag. Johann Jacob Wolff, um Auszahlung des Hauszinses. [UAT 3/5, Bl. 70]; 7.) Bittschrift des Rats Jacob Gröninger um den Zins aus seinem an die Universität verliehenen Kapital. [UAT 3/5, Bl. 70]; 8.) Schreiben des Dr. [Johann Georg] Gockel zu Ulm wegen der Gläubiger und der Arrestflucht seines Sohnes. [UAT 3/5, Bl. 70]; 9.) Beschwerde des Herrn Schweickhart in Sachen Rauscherisches Erbe über den jungen Rauscher (Anm. 7) wegen entnommenen Bibliotheksbestandes. [UAT 3/5, Bl. 70']; 10.) Bestätigung des von Schweickhard eingereichten Vertrags bezüglich der Anteile der Gruppenbachischen Kinder am Hausverkauf des Dr. [Johann] Gerhard. [UAT 3/5, Bl. 70']; 11.) Verkauf der Dußlinger Güter der Gruppenbachischen Kinder durch Schweickhart auf eigene Verantwortung. [UAT 3/5, Bl. 70']; Anm. 1: [Friedrich] Heinlin: MUT 23325. Anm. 2: [Arnold Friedrich] Bliefferß: MUT 24068 24 074. Anm. 3: Hanß Mann: MUT 19229. Anm. 4: [Johann Friedrich v.] Gaudeck: MUT 24453. Anm. 5: [Friedrich] Schenck: MUT 19881. Anm. 6: [Johann Adam v.] Zettlitz (Zetliß): MUT 17233. Anm. 7: Rauscher: Sohn des Prof. Joh. Martin Rauscher [Jacob Theodor] ? MUT 22229.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXIV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
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