Der Edle Werner von Westerburg vertauscht mit schriftlich vorliegender Einwilligung seiner [Lehns]herren, des Abts Heinrich von Hersfeld [vgl. Fra...
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Urk. 26, 1288
Urk. 26, A II Haina, Kloster
Urk. 26 Kloster Haina - [ehemals: A II]
Kloster Haina - [ehemals: A II] >> 1275-1299
Loewenstein/Treysa/Hersfeld 1298 Februar 15
Ausf., Perg., durch Moder besch., aufgezogen. - Urspr. 7 Sg. anh. 1. (neu befestigt) RundSg. Graf Ottos von Waldeck mit RückSg.; 2. und 3. fehlen; 4. (neu befestigt) DreieckSg. Heinrichs von Romrod, 5,4X4,5 cm, Burg mit bezinnter Mauer und 2 Zinnentürmen, U.: + SIGILLVM · HEINRICI · DE · RVMERODE; 5. DreieckSg. Werners von Loewenstein-Schweinsberg, 5,1 X4,3 cm, bekrönter Löwe, U.: + S WERINHERI D'E' LEWENSTEIN; 6. DreieckSg. Heinrichs von Urff (wie zu [Franz] Nr. 719, 3); 7. DreieckSg. Hermanns von Loewenstein-Romrod, 4,9X3,8 cm, bekrönter Löwe, U.: + S' HERMANNI DE LEVENSTEIN.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta sunt hec in Lewensteyn et in Treise, et in Hersfeldia consumata. [...] Datum a. d. 1298, 15. kalendas marcii.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Edle Werner von Westerburg vertauscht mit schriftlich vorliegender Einwilligung seiner [Lehns]herren, des Abts Heinrich von Hersfeld [vgl. Franz Nr. 869] und des Grafen Gottfried von Ziegenhain [vgl. Franz Nr. 868], seine Zehnten in der Gemarkung des Dorfes Großenenglis (maioris Englys), den großen und den kleinen (maiorem cum minuta), samt allem Ertrag und Zubehör an das Kloster Haina und erhält dafür das Gut (predium) des Klosters zu Borken (Burken), das vordem dem Kleriker Volpert, Rektor der Kirche zu Geismar bei Frankenberg, gehört hat, sowie eine bereits voll bezahlte Summe von 100 Mark reinen und geprüften Silbers und 10 Mark gewogenen Silbers. Er leistet auf sämtliche Rechte Verzicht und gelobt Währschaft. Für den späteren Verzicht seiner noch unmündigen Kinder Werner, Mechthild und Irmengard setzt er den Edlen Heinrich von Itter (Ythere), die Ritter Heinrich von Romrod (Rumerade) Marschall, Werner von Loewenstein (Lewensteyn) gen. von Schweinsberg (Swensberg) und Heinrich von Urff (Urphe) sowie den Wäppner Hermann von Loewenstein gen. von Romrod zu Bürgen, die sich, falls der Verzicht nicht bei Erlangung der Volljährigkeit geleistet wird, auf Mahnung binnen eines Monats in Fritzlar, oder wenn dies mit Gefahr für Leib und Gut verbunden sein sollte, in Homberg (Hohenberg) stellen und auf eigene Kosten in der Herberge (taberna) bis zur Erfüllung Einlager halten werden. Wenn einer der Bürgen stirbt, haben die übrigen mit dem Aussteller binnen eines Monats einen Ersatzmann zu stellen, widrigenfalls sie ebenfalls Einlager halten müssen. Die benannten Bürgen bekennen sich ausdrücklich zur Übernahme der Bürgschaft.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert, Prior zu Haina
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Klosterkellner, Bruder Ludwig gen. Store, Priester und Mönche ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Hermann von Herbelhausen (Herboldehusen), Konverse ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Werner von Loewenstein gen. von Schweinsberg, Gerlach von der Nuhn (de Nona), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann von Loewenstein gen. von Romrod, Hermann von Hebel (Hevelde), Wäppner
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Terkis (Derkys) und Reinhard gen. Pfefferkorn (Peffercorn).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Graf Otto von Waldeck, der Edle Heinrich von Itter, der Aussteller, die Ritter Heinrich von Romrod Marschall, Werner von Loewenstein gen. von Schweinsberg, Heinrich von Urff und der Wäppner Hermann von Loewenstein gen. von Romrod.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 870, Erster Band
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Der Edle Werner von Westerburg vertauscht mit schriftlich vorliegender Einwilligung seiner [Lehns]herren, des Abts Heinrich von Hersfeld [vgl. Franz Nr. 869] und des Grafen Gottfried von Ziegenhain [vgl. Franz Nr. 868], seine Zehnten in der Gemarkung des Dorfes Großenenglis (maioris Englys), den großen und den kleinen (maiorem cum minuta), samt allem Ertrag und Zubehör an das Kloster Haina und erhält dafür das Gut (predium) des Klosters zu Borken (Burken), das vordem dem Kleriker Volpert, Rektor der Kirche zu Geismar bei Frankenberg, gehört hat, sowie eine bereits voll bezahlte Summe von 100 Mark reinen und geprüften Silbers und 10 Mark gewogenen Silbers. Er leistet auf sämtliche Rechte Verzicht und gelobt Währschaft. Für den späteren Verzicht seiner noch unmündigen Kinder Werner, Mechthild und Irmengard setzt er den Edlen Heinrich von Itter (Ythere), die Ritter Heinrich von Romrod (Rumerade) Marschall, Werner von Loewenstein (Lewensteyn) gen. von Schweinsberg (Swensberg) und Heinrich von Urff (Urphe) sowie den Wäppner Hermann von Loewenstein gen. von Romrod zu Bürgen, die sich, falls der Verzicht nicht bei Erlangung der Volljährigkeit geleistet wird, auf Mahnung binnen eines Monats in Fritzlar, oder wenn dies mit Gefahr für Leib und Gut verbunden sein sollte, in Homberg (Hohenberg) stellen und auf eigene Kosten in der Herberge (taberna) bis zur Erfüllung Einlager halten werden. Wenn einer der Bürgen stirbt, haben die übrigen mit dem Aussteller binnen eines Monats einen Ersatzmann zu stellen, widrigenfalls sie ebenfalls Einlager halten müssen. Die benannten Bürgen bekennen sich ausdrücklich zur Übernahme der Bürgschaft.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Volpert, Prior zu Haina
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Eckehard Klosterkellner, Bruder Ludwig gen. Store, Priester und Mönche ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Bruder Hermann von Herbelhausen (Herboldehusen), Konverse ebd.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Werner von Loewenstein gen. von Schweinsberg, Gerlach von der Nuhn (de Nona), Ritter
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Hermann von Loewenstein gen. von Romrod, Hermann von Hebel (Hevelde), Wäppner
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Terkis (Derkys) und Reinhard gen. Pfefferkorn (Peffercorn).
Vermerke (Urkunde): Siegler: Graf Otto von Waldeck, der Edle Heinrich von Itter, der Aussteller, die Ritter Heinrich von Romrod Marschall, Werner von Loewenstein gen. von Schweinsberg, Heinrich von Urff und der Wäppner Hermann von Loewenstein gen. von Romrod.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Franz Nr. 870, Erster Band
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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