Vor Henrich Westphal, Lic., Bürgermeister, Friedrich zur Westen, Alexander Kupferschmidt, Kämmerer, und dem Rat der Stadt PaderboSiegel anhängend, abrn verkauft Anna Heidenreich, Witwe Dr. Dietrich Otterstettens, der der Bürgermeister Gottfried Dey auf ihre vom Dompropst lehnrührige Behausung am Markt mit Zustimmung des verstorbenen Dompropstes Walter Brabeck eine Summe vorgestreckt hat, die sich einschließlich der Zinsen nunmehr auf 2500 Reichstaler beläuft, dies Haus für diese Summe. Ankündigung des Stadtsiegels. Ankündigung der Unterschriften der Verkäuferin und des Stadtsekretärs.
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Vor Henrich Westphal, Lic., Bürgermeister, Friedrich zur Westen, Alexander Kupferschmidt, Kämmerer, und dem Rat der Stadt PaderboSiegel anhängend, abrn verkauft Anna Heidenreich, Witwe Dr. Dietrich Otterstettens, der der Bürgermeister Gottfried Dey auf ihre vom Dompropst lehnrührige Behausung am Markt mit Zustimmung des verstorbenen Dompropstes Walter Brabeck eine Summe vorgestreckt hat, die sich einschließlich der Zinsen nunmehr auf 2500 Reichstaler beläuft, dies Haus für diese Summe. Ankündigung des Stadtsiegels. Ankündigung der Unterschriften der Verkäuferin und des Stadtsekretärs.
Stadt Paderborn - Urk. 14
B 703u Stadt Paderborn - Urkunden
Stadt Paderborn - Urkunden
1627 Nov 17
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:49 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.2. Fürstbistum Paderborn (Tektonik)
- 1.2.2.4. Pfarreien und Städte (Tektonik)
- Stadt Paderborn / Urkunden (Bestand)