Heinrich von Frankfurt (Franckevort), seine Schwestern Katharina und Elisabeth (Else) verkaufen mit Zustimmung ihrer Mutter Christine (Kerstinen) dem Priester Konrad Tunczebach, Kapitular am Stift St. Marien zu Eisenach (Ysenach), die Güter und Zinsen auf Güter, Wiesen und Äcker zu Kothera bei Möhra (More), freies Eigen, früher im Besitz des Johann (Hans) von Friemar (Frymars) des Älteren, durch Heinrich von Hillartshausen (Hyldenshusen) diesem abgekauft und um Gottes willen den Ausstellern übertragen. Auf den Gütern sitzen Konrad Nolnberg und Heinrich Muspach; Konrad gibt jährlich 6 Schilling Eisenacher Pfennige, zwei Schock Eier zu Ostern und vier Michaelshühner, Heinrich Muspach 4 Schillinge, ein Schock Eier und zwei Michaelshühner. Beide sind von den Ausstellern an Konrad gewiesen worden. Dieser hat dafür 5 Schock guter Freiberger (Fryberscher) Groschen gezahlt. Die Aussteller sagen ihn davon los und bitten den Priester Hermann von Treffurt (Dreford), Richter des geistlichen Gerichts von Dorla zu Eisenach, um Besiegelung mit dem Gerichtssiegel; dieser kündigt das Siegel an. Zeugen: Konrad von Hillartshausen, Priester, Apel von Reckerode (Reke-), Ritter, sein Sohn Johann (Hans), Heinrich von Reckerode und andere.