Bau und Unterhaltung der Amtsgerichts- und Gefängnisgebäude
Vollständigen Titel anzeigen
B 08. 01.3
B VI 4a
B 08. Rechtspflege und Gerichtswesen Rechtspflege und Gerichtswesen
Rechtspflege und Gerichtswesen >> Rechtspflege und Gerichtswesen
1899-1910
Enthält: u. a.
··ab 1899: behördliche Korrespondenzen betreffend die dringende Notwendigkeit eines Neubaus für die Räumlichkeiten des Amtsgerichts in Saarlouis mit angeschlossenem Gefängnis (Gutachten, Stellungnahmen etc. sowie Sitzungsprotokolle des Saarlouiser Stadtrats dbzgl.)
·Gutachten über das von der Stadt Saarlouis zur Verfügung gestellte Grundstück (1900) sowie Auszug aus dem Bebauungsplan mit dem Standort des Gerichts im Maßstab 1:1000
·Vertrag zwischen der preußischen Justizverwaltung und Stadt Völklingen zwecks Errichtung eines Amtsgerichtsgebäudes vom 15.12.1894
·27.03.1900: Beschluss der Saarlouiser Stadtverordnetenversammlung zur Bereitstellung eines Grundstücks, Ausführung und Kostenübernahme des Neubaus gegen eine jährliche Mietzinszahlung auf die Baukosten (vgl. A 01. 01.15, Sitzungsprotokolle 1899-1902, S. 93 f.)
·Bau- und Mietvertrag zwischen der Stadtgemeinde Saarlouis […] und der Königlich Preußischen Justizverwaltung vom 19.03.1903
·Raumprogramm für den Neubau eines amtsgerichtlichen Geschäftsgebäudes (22.11.1902) sowie für den Neubau eines Gefängnisgebäudes (26.03.1901) in Saarlouis
·Baubeschreibung nebst Kostenüberschlag zum Neubau des Amtsgerichts…(01.02.1905)
·Bauzeichnungen des neuen Amtsgerichts: Straßenansicht gegen den Pfälzer Ring sowie Seitenansichten, Hofansicht im Maßstab 1:100 (19.05.1906; Entwurf: Regierungsbaumeister Seidel)
·Übergabeprotokoll und abschließende Begehung des Neubaus (30.12.1907 sowie 30.04.1908)
·Verzeichnis der Handwerker und Lieferanten beim Neubau des Amtsgerichts Saarlouis
·Einladung zum Festmahl aus Anlass der Einweihung des neuen Amtsgerichtsgebäudes in Saarlouis am 7. Januar 1908 im Saalbau (mit Speisekarte, Weinkarte, Tafelmusik, Tischliedern und dem humoristischen Lied Abschied vom Rathaus)
·Zeitungsbericht über die Einweihungsfeier
·Kosten der Einzelarbeiten zur Bauausführung von Amtsgericht und Gefängnis (ohne Materialkosten), chronologisch zwischen dem 31.08.1905 und dem 10.03.1909, insgesamt 395.738,60 Mark
·Disziplinarstrafen gegen Häftlinge wegen Zuwiderhandlung gegen die Gefängnisordnung (1908/09) mit detaillierter Beschreibung ihres Vergehens
··ab 1899: behördliche Korrespondenzen betreffend die dringende Notwendigkeit eines Neubaus für die Räumlichkeiten des Amtsgerichts in Saarlouis mit angeschlossenem Gefängnis (Gutachten, Stellungnahmen etc. sowie Sitzungsprotokolle des Saarlouiser Stadtrats dbzgl.)
·Gutachten über das von der Stadt Saarlouis zur Verfügung gestellte Grundstück (1900) sowie Auszug aus dem Bebauungsplan mit dem Standort des Gerichts im Maßstab 1:1000
·Vertrag zwischen der preußischen Justizverwaltung und Stadt Völklingen zwecks Errichtung eines Amtsgerichtsgebäudes vom 15.12.1894
·27.03.1900: Beschluss der Saarlouiser Stadtverordnetenversammlung zur Bereitstellung eines Grundstücks, Ausführung und Kostenübernahme des Neubaus gegen eine jährliche Mietzinszahlung auf die Baukosten (vgl. A 01. 01.15, Sitzungsprotokolle 1899-1902, S. 93 f.)
·Bau- und Mietvertrag zwischen der Stadtgemeinde Saarlouis […] und der Königlich Preußischen Justizverwaltung vom 19.03.1903
·Raumprogramm für den Neubau eines amtsgerichtlichen Geschäftsgebäudes (22.11.1902) sowie für den Neubau eines Gefängnisgebäudes (26.03.1901) in Saarlouis
·Baubeschreibung nebst Kostenüberschlag zum Neubau des Amtsgerichts…(01.02.1905)
·Bauzeichnungen des neuen Amtsgerichts: Straßenansicht gegen den Pfälzer Ring sowie Seitenansichten, Hofansicht im Maßstab 1:100 (19.05.1906; Entwurf: Regierungsbaumeister Seidel)
·Übergabeprotokoll und abschließende Begehung des Neubaus (30.12.1907 sowie 30.04.1908)
·Verzeichnis der Handwerker und Lieferanten beim Neubau des Amtsgerichts Saarlouis
·Einladung zum Festmahl aus Anlass der Einweihung des neuen Amtsgerichtsgebäudes in Saarlouis am 7. Januar 1908 im Saalbau (mit Speisekarte, Weinkarte, Tafelmusik, Tischliedern und dem humoristischen Lied Abschied vom Rathaus)
·Zeitungsbericht über die Einweihungsfeier
·Kosten der Einzelarbeiten zur Bauausführung von Amtsgericht und Gefängnis (ohne Materialkosten), chronologisch zwischen dem 31.08.1905 und dem 10.03.1909, insgesamt 395.738,60 Mark
·Disziplinarstrafen gegen Häftlinge wegen Zuwiderhandlung gegen die Gefängnisordnung (1908/09) mit detaillierter Beschreibung ihres Vergehens
Bürgermeisteramt Saarlouis (bis 1945)
Stadtrat Saarlouis
Stadtbauamt Saarlouis
Amtsgericht Saarlouis
Akte
Standort: Kaserne VI, Schrank S061
Rechtsstatus: Eigentum
Seidel , Adolf (1907-), Kreisbaumeister im Landkreis Saarlouis; Baurat; Architekt
Stürmer, Carl (1879-1903), Bürgermeister von Völklingen
Schödrey, Kreisbauinspektor Saarbrücken
Weihe , Kreisbausekretär; Baurat
Mügel , Jurist; aufsichtsführender Amtsrichter am Amtsgericht Saarlouis (Amtsgerichtsdirektor)
Saarlouis
Saarbrücken
Berlin
Völklingen
Amtsgericht Saarlouis
Prälat-Subtil-Ring (Saarlouis-Innenstadt), Prälat-Subtil-Ring - Nr. 10
Rechtspflege
Gerichtsbarkeit
Gericht
Gefängnis
Justizvollzugsanstalt
Zuchthaus
Amtsgericht
Amtsgericht Saarlouis (1879-)
Amtsgericht Völklingen (1893-)
Bauakte
Bauzeichnung
Flurkarte
Lageplan
Ratsprotokoll
Protokoll
Vertrag
Mietvertrag
Preußen. Landgericht (Saarbrücken) (02.11.1835)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.10.2025, 11:46 MESZ