Der Edelknecht Herdan von Alpach (Alpach) und seine Ehefrau Elisabeth verkaufen mit Wissen und Zustimmung der Kinder des Herdan Wigand und Elisabeth an Giso Haxspor von Blofeld (Blaueld), Vikar des Stifts Aschaffenburg, einen jährliche Zins von 4,5 Pfund Heller Aschaffenburger Währung. Der Zins gefällt von Hof, Haus und Garten mit allen Zugehörungen genannt Rannenberg in der Stadt Aschaffenburg in der Pfaffengasse zwischen dem Propsteihof des Stifts und Hertwig Brune, den die Kinder des Herdan geerbt haben. Von diesem Hof gibt man außerdem noch der Präsenz des Stifts jährlich am 11. November (uf sancte Mertins dag) 4 Pfund Heller und den von Rannenberg 18 junge Heller. Die Verkäufer haben dafür von dem Käufer 32 Goldgulden Frankfurter Währung auf der Stadtwaage (stedewagin) zu Frankfurt erhalten. Sie verpflichten sich daher, ihm den Zins jedes Jahr am 11. November (uf sante Mertins dag in dem wintter gelegin, alse man zinse spulget) zu bezahlen. Wigand und Elisabeth erklären, dass der Verkauf mit ihrer ausdrücklichen Zustimmung erfolgt ist und verzichten auf jegliche Einspruchsmöglichkeit dagegen. Der Käufer räumt den Verkäufern ein unbefristetes Rückkaufrecht an dem Zins ein.