Dekanat Erich Pernice
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1914-1915
Enthält u.a.: Lehrwesen: Ministerialerlasse über die Gültigkeit der Reifezeugnisse der Studieranstalten in: Hessen, Sondershausen, Bremerhaven, deutsche Schulen in Antwerpen, Brüssel, Bukarest, Konstantinopel sowie der Oberlyzeen. - Vorbildung der studierenden Frauen: Schreiben des Rektors der Universität Münster (anliegend ein Bericht des Herrenhauses), Antwort der Fakultät darauf, Gutachten der Breslauer Fakultät, Bericht der Fakultät Kiel an den Minister in dieser Sache. - Oberrealschul-Abiturienten-Verein fordert das an allen Universitäten den Oberrealschulabiturienten das Promotionsrecht eingeräumt wird, Fakultät Freiburg Antwortet darauf. - Drucksache des Breslauer Vereins zur Förderung des Zeichenunterrichts. - "Entwurf einer neuen Ordnung der Prüfung für das Lehramt an höheren Schulen", hierzu gutachterliche Stellungnahmen der Breslauer und Marburger Fakultät, sowie Verhandlungen und Sondergutachten der einzelnen Fachvertreter an der hiesigen Fakultät. - Brief der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an die Fakultät betr. die Einführung der Soziologie als Lehrfach. - Antrag auf Errichtung eines Landwirtschaftlichen Instituts an der hiesigen Universität vom Minister mit Begründungen abgelehnt. - die archäologische Kunstsammlung bekommt die Bezeichnung "Archäologisches Seminar". - Anfrage über Anfängerkurse im Griechischen und Lateinischen. - Schreiben des Dekans: der Dekan beantragt in einem eventuellen Seminarneubau ein besonderes Dekanatszimmer einzurichten, Fakultätsgelder zu Ankäufen der Kriegsanleihe verwendet, Glückwunschschreiben an Koll. Vahlen zum eisernen Kreuz, Koll. Glagau ist neues Mitglied der Lesehallen-Kommission, Kondolenzschreiben an die Witwe des gefallenen Pedellen Timm, der Prodekan Gustav Mie überläßt die Einkünfte aus dem Dekanat dem amtierenden Dekan Pernice obwohl dieser durch den freiwilligen Heeresdienst seine Amtsgeschäfte nicht ausführen kann, Briefwechsel mit der theologischen Fakultät betr. Rektorwahl 1917, Anfrage wegen Überlassung eines neuen Raumes für das Fakultätsarchiv, am 15. Mai soll nur eine Versammlung des akademischen Lehrkörpers stattfinden keine Feier zur Rektoratsübergabe, Bitte um einen neuen Schrank für das Fakultätsarchiv. - Promotionsangelegenheiten: Ministerialerlaß betr. Ausschluß von Angehörigen feindlicher Staaten von Promotionen, Doktorkandidaten die vor Ablieferung ihrer gedruckten Dissertation zum Heer gegangen sind brauchen erst 6 Monate nach Beendigung des Krieges zu promovieren, die im Felde stehenden Doktoranden können ihren Doktoreid schriftlich leisten, Liste der Doktordissertationen vom Winter- und Sommersemester, mehrere Anfragen zu Promotionsbedingungen, Fristverlängerungen, Teildrucke (zum Teil mit Lebensläufen, Zeugnissen etc.), 2 Anfragen (nebst Antwort darauf) ob ein Kandidat der gefallen ist bevor er seine Doktorarbeit eingereicht hatte noch promoviert werden kann, abgewiesene Promotionsgesuche, 5 Lateinzeugnisse (Lindstädt, Lüth, Stumpfe ?, Fischer, Hühne).
Band: Bd. 3
Band: Bd. 3
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:26 MEZ
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