Anspruch der Appellaten auf einen Baumgarten in der Grafschaft Moers. Die Appellantin gibt an, nicht sie habe den fraglichen Baumgarten in Besitz, sondern ihre Kinder, die alle nicht mehr bei ihr wohnten, sondern teils in holländischem Militärdienst ständen oder im Erzstift Köln bzw. im Hzm. Berg verheiratet seien.
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AA 0627, 1752 - F 335/1182
AA 0627 Reichskammergericht, Teil III: E-G
Reichskammergericht, Teil III: E-G >> 2. Buchstabe F
1699-1701 (1676-1701)
Enthaeltvermerke: Kläger: Sybilla von Buttenbroch, Witwe des Professors Henrich Frentz, Duisburg, arme Partei, (Bekl.) Beklagter: Die zwei Söhne des Henrich Frentz aus 1. Ehe, Wülfrath (Kr. Düsseldorf-Mettmann), (Kl.) Prokuratoren (Kl.): Dr. Johann Georg Erhard 1699 - Subst.: Dr. Gülich Prokuratoren (Bekl.): Dr. Georg Friedrich Müeg 1700 - Subst.: Lic. F. P. Jung Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Gericht Moers 1697 - 2. Gräflich moersische Appellationskommissare Köln 1697 - 3. RKG 1699-1701 (1676-1701) Beweismittel: Urteil 1. Instanz 1697 (Q 8). Attest des Bürgermeisters von Duisburg, daß die Appellantin einen Baumgarten besitzt, 1699 (Q 13). Urteil 2. Instanz mit Rationes decidendi 1698 (51-54). Vorakten (55-280), darin u. a.: Obligation des Professors eloquentiae et linguae der Universität Duisburg, Henrich Frentz, über 100 Rtlr. zur Renovierung seines Hauses in der Steinstraße 1676 (158-161). Beschreibung: 6 cm, 280 Bl., gebunden; Q 1-20 und Vorakten.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:34 MESZ