Klägerin: Gräfin Sophie von Holstein-Schauenburg, Beklagte: König Friedrich III. von Dänemark und Herzog Christian Albrecht von Holstein-Gottorf, Nebenbeklagte: die Landstände des Herzogtums Holstein, Prozessvertreter: Dr. Jacob Friedrich Kühorn, Dr. Christian Hartmut von Gülich, Dr. Johann Ulrich Stieber, Dr. Johann Nicolaus Schmidt, Dr. Abraham Ludwig von Gülich, Streitgegenstand: Verweigerung der Rechtshilfe in einem Streit um die Bezahlung von drei Obligationen, die von dem Statthalter Graf Christian Rantzau zu Breitenburg und den königlichen Räten und Amtleuten Cai von Ahlefeldt zu Saxtorf, Detlef von Ahlefeldt, Oberst, zu Haselau, Jasper von Buchwaldt zu Pronstorf und Heinrich Blome zu Hagen zugunsten des Königs bei der Gräfin von Holstein-Schauenburg aufgenommen worden war
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Klägerin: Gräfin Sophie von Holstein-Schauenburg, Beklagte: König Friedrich III. von Dänemark und Herzog Christian Albrecht von Holstein-Gottorf, Nebenbeklagte: die Landstände des Herzogtums Holstein, Prozessvertreter: Dr. Jacob Friedrich Kühorn, Dr. Christian Hartmut von Gülich, Dr. Johann Ulrich Stieber, Dr. Johann Nicolaus Schmidt, Dr. Abraham Ludwig von Gülich, Streitgegenstand: Verweigerung der Rechtshilfe in einem Streit um die Bezahlung von drei Obligationen, die von dem Statthalter Graf Christian Rantzau zu Breitenburg und den königlichen Räten und Amtleuten Cai von Ahlefeldt zu Saxtorf, Detlef von Ahlefeldt, Oberst, zu Haselau, Jasper von Buchwaldt zu Pronstorf und Heinrich Blome zu Hagen zugunsten des Königs bei der Gräfin von Holstein-Schauenburg aufgenommen worden war
LASH, Abt. 390 Nr. 178
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1666-1736
Enthält: RKG 1666-1736; Landesfürstliche Gesetzverordnung über das Einlager 1604, erneuert 1630 (Q 3, 5); Obligationen des Grafen Christian Rantzau und Konsorten 1651, 1652 (Q 6-8); Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor holsteinischen Gerichten 1665-1668
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:58 MEZ