Marinegruppenkommando Süd der Kriegsmarine (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
BArch RM 35-III
call number: RM 35-III
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) >> Militär >> Reichswehr und Wehrmacht 1919 bis 1945/1946 >> Reichsmarine und Kriegsmarine >> Befehlshaber
1941-1945
Geschichte des Bestandsbildners: Die am 11.2.1941 geschaffene Dienststelle "Admiral Z", umbenannt am 27.3.1941 in "Admiral Südost", wurde am 28.6.1941 umgewandelt in "Marinegruppenkommando Süd" (=Mar.Gr.Kdo.Süd) mit Stabsquartier in Sofia (Bulgarien), ab 2.9.1944 in Wien, ab 1.11.1944 in Kammer am Attersee. Die Gruppe war zuständig für den Balkan, das Schwarze Meer, die Ägäis und die Adria. Nach Auflösung der Dienststelle am 12.12.1944 übernahm der "Admiral z.b.V. Südost", unmittelbar der Seekriegsleitung (= Skl) unterstellt, Abwicklungsaufgaben; ihm unterstanden alle sich noch im Donauraum befindlichen Marinedienststellen, auch der "Inspekteur des Minenräumdienstes Donau". Das Stabsquartier wurde von Kammer am Attersee Mitte April 1945 nach Unterwöschen bei Traunstein verlegt.
Bestandsbeschreibung: Die am 11.2.1941 geschaffene Dienststelle Admiral Z wurde am 27.3.1941 umbenannt in Admiral Südost und am 28.6.1941 in das Marinegruppenkommando Süd umgewandelt. Die Gruppe war zuständig für den Balkan, das Schwarze Meer und die Ägäis. Nach Auflösung der Dienststelle im Dezember 1944 übernahm der Admiral z.b.V. Südost Abwicklungsaufgaben; ihm unterstanden alle noch im Donauraum befindlichen Marinedienststellen sowie der Inspekteur Minenräumdienst Donau. Im Januar 1945 wurde das Marinegruppenkommando durch das Marineoberkommando Süd (MOK Süd) ersetzt.
Inhaltliche Charakterisierung: Das Kriegstagebuch des Kommandos endet am 11.12.1944. Außerdem sind eine Sammlung von Befehlen (1941-1943), Handakten der Chefs und Operationsunterlagen der beiden Kriegsschauplätze Schwarzes Meer und Ägäis vorhanden.
Ferner liegen KTB und Akten des Seetransportrefrenten beim Marinegruppenkommando Süd, des Oberquartier meisterstabes, des Marineoberfestungspionierstabes Süd und des Admirals z.b.V. Südost vor.
Erschließungszustand: Findbuch
Umfang, Erläuterung: 240
Zitierweise: BArch RM 35-III/...
Bestandsbeschreibung: Die am 11.2.1941 geschaffene Dienststelle Admiral Z wurde am 27.3.1941 umbenannt in Admiral Südost und am 28.6.1941 in das Marinegruppenkommando Süd umgewandelt. Die Gruppe war zuständig für den Balkan, das Schwarze Meer und die Ägäis. Nach Auflösung der Dienststelle im Dezember 1944 übernahm der Admiral z.b.V. Südost Abwicklungsaufgaben; ihm unterstanden alle noch im Donauraum befindlichen Marinedienststellen sowie der Inspekteur Minenräumdienst Donau. Im Januar 1945 wurde das Marinegruppenkommando durch das Marineoberkommando Süd (MOK Süd) ersetzt.
Inhaltliche Charakterisierung: Das Kriegstagebuch des Kommandos endet am 11.12.1944. Außerdem sind eine Sammlung von Befehlen (1941-1943), Handakten der Chefs und Operationsunterlagen der beiden Kriegsschauplätze Schwarzes Meer und Ägäis vorhanden.
Ferner liegen KTB und Akten des Seetransportrefrenten beim Marinegruppenkommando Süd, des Oberquartier meisterstabes, des Marineoberfestungspionierstabes Süd und des Admirals z.b.V. Südost vor.
Erschließungszustand: Findbuch
Umfang, Erläuterung: 240
Zitierweise: BArch RM 35-III/...
Marinegruppenkommando Süd (Mar.Gr.Kdo.Süd), 1941-1945
263 Aufbewahrungseinheiten; 3,8 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Fremde Archive: Militärisches Institut Jugoslawien
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RM 36 Deutsches Marinekommando Italien/ Marineoberkommando Süd
Amtliche Druckschriften: RMD 23 Marinegruppenkommandos/ Marineflottenkommandos
Literatur: Rohwer, Jürgen/Hümmelchen, Gerhard: Chronik des Seekrieges 1939-1945. Hrsg. vom Arbeitskreis für Wehrforschung und von der Bibliothek für Zeitgeschichte. Hamburg 1968
Salewski, Michael: Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945. Frankfurt 1970-1975
Ruge, Friedrich: Der Seekrieg 1939-1945. Stuttgart 1962
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: RM 36 Deutsches Marinekommando Italien/ Marineoberkommando Süd
Amtliche Druckschriften: RMD 23 Marinegruppenkommandos/ Marineflottenkommandos
Literatur: Rohwer, Jürgen/Hümmelchen, Gerhard: Chronik des Seekrieges 1939-1945. Hrsg. vom Arbeitskreis für Wehrforschung und von der Bibliothek für Zeitgeschichte. Hamburg 1968
Salewski, Michael: Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945. Frankfurt 1970-1975
Ruge, Friedrich: Der Seekrieg 1939-1945. Stuttgart 1962
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ