Konrad Mulbach und Konrad vom Romung, Bürger zu Würzburg und Pfleger des Siechenhauses [St. Nikolaus] vor dem Zeller Tor in Würzburg, beurkunden: Dem Siechenhaus steht von einem Weinberg in der Gemarkung Würzburg ein jährlicher Zins von 1 Gulden zu. Diesen Zins haben sie nun Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg übergeben. Dafür hat das Kloster dem Siechenhaus einen Weinberg hinter dem Siechenhaus, von dem dem Kloster bisher ein jährlicher Zins von 1 Eimer Wein zustand, übereignet. Auf Bitte der Pfleger siegeln Bürgermeister und Rat der Stadt Würzburg mit dem Stadtsiegel. Der geben ist 1432 am donderstage vor sant Ambrosii tag. Aussteller: Konrad Mulbach und Konrad vom Romung. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Konrad Mulbach und Konrad vom Romung, Bürger zu Würzburg und Pfleger des Siechenhauses [St. Nikolaus] vor dem Zeller Tor in Würzburg, beurkunden: Dem Siechenhaus steht von einem Weinberg in der Gemarkung Würzburg ein jährlicher Zins von 1 Gulden zu. Diesen Zins haben sie nun Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg übergeben. Dafür hat das Kloster dem Siechenhaus einen Weinberg hinter dem Siechenhaus, von dem dem Kloster bisher ein jährlicher Zins von 1 Eimer Wein zustand, übereignet. Auf Bitte der Pfleger siegeln Bürgermeister und Rat der Stadt Würzburg mit dem Stadtsiegel. Der geben ist 1432 am donderstage vor sant Ambrosii tag. Aussteller: Konrad Mulbach und Konrad vom Romung. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 362
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 213
Registratursignatur/AZ: 35 (16. Jh.); Ge x 44 (18. Jh.); Signatum iiii (18. Jh.), anno 1432 / 30 (18. Jh.); 179 (18. Jh.); Signat. 30 (18. Jh.); L 3 D 3 N 33 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1432 April 3
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Stadt Würzburg; an Pergamentstreifen anhängend, leicht besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 652 S. 341f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 467
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 652 S. 341f. Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 467
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Mulbach, Konrad, Würzburg, Bürger und Pfleger des Siechenhauses St. Nikolaus
Romung, Konrad vom, Würzburg, Bürger und Pfleger des Siechenhauses St. Nikolaus
Mennlin, Konrad, Würzburg
Brosel, Friedrich, Würzburg
Tilman, Hermann, Würzburg
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Würzburg, Bürger
Würzburg, Sondersiechenhaus, St. Nikolaus, Pfleger
Würzburg, Sondersiechenhaus, St. Nikolaus
Würzburg, Tor, Zeller Tor
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Würzburg, Beständner
Würzburg, Anlieger
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Bürgermeister
Würzburg, Rat
Würzburg, Stadt, Siegel
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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