Äbtissin und Konvent des Klosters Söflingen beurkunden, dass Frau Anna die Swertzin selig, Ulrich des Langen Frau, Bürger zu Ulm, mit Willen ihres Mannes 14 ungarische und böhmische Gulden zu einem Seelgerät gestiftet hat aus der Wiese zu Westerstetten oberhalb der Mühle genannt Taupland, die heißt die 2 Tagwerk "bi der mur", die Hans Kraft, Heinz Krafts seligen Sohn zu Westerstetten, vom Kloster zu Lehen hat und gekauft wurde von Benz Valwe, Bürger zu Ulm. Ulrich Lang hat die 14 Gulden bezahlt. Das Kloster verspricht, die Jahrzeit der Anna der Schwartzin und Ulrich des Langen jährlichen auf St. Nikolaustag mit 2 Pfund 8 Schillingheller wie andere Jahrzeiten zu halten.
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Äbtissin und Konvent des Klosters Söflingen beurkunden, dass Frau Anna die Swertzin selig, Ulrich des Langen Frau, Bürger zu Ulm, mit Willen ihres Mannes 14 ungarische und böhmische Gulden zu einem Seelgerät gestiftet hat aus der Wiese zu Westerstetten oberhalb der Mühle genannt Taupland, die heißt die 2 Tagwerk "bi der mur", die Hans Kraft, Heinz Krafts seligen Sohn zu Westerstetten, vom Kloster zu Lehen hat und gekauft wurde von Benz Valwe, Bürger zu Ulm. Ulrich Lang hat die 14 Gulden bezahlt. Das Kloster verspricht, die Jahrzeit der Anna der Schwartzin und Ulrich des Langen jährlichen auf St. Nikolaustag mit 2 Pfund 8 Schillingheller wie andere Jahrzeiten zu halten.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 U 390
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 509 Söflingen, Klarissenkloster
Söflingen, Klarissenkloster >> 1. Urkunden >> 1.4 1351-1400
1382 Dezember 12 (dez nechsten fritags vor sant Lutzien tag)
Urkunden
Siegler: Äbtissin des Klosters Söflingen; Konvent zu Söflingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg., 1. besch.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Sg., 1. besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:31 MEZ
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