Bischof Franz Christoph von Speyer, Propst zu Weißenburg, bestätigt: 1) Das Hochstift Speyer hat die Orte Diedelsheim, Lehen des Franz Maximilian Kechler von Schwandorf, gegen 1/3 von Oberöwisheim, Lehen der Familie von Helmstatt, mit Kurpfalz getauscht. 2) Daraufhin hat Damian Hugo von Helmstatt mit Zustimmung seines Bruders Johann Ferdinand Joseph bzw. dessen Vormunds Wolfgang Friedrich Eberhard von Helmstatt und des Ritterkantons Kraichgau den Helmstatter Lehens- und Allodialbesitz in Oberöwisheim an das Hochstift im Tausch gegen das ehem. Horneck von Hornberger Lehen Hochhausen sowie 1/3 an Gericht und Vogtei zu Kälbertshausen gegeben. 3) Das Hochstift zahlt zusätzlich 20 000 fl an Damian Hugo. Siegler und Unterschrift: Aussteller, Damian Hugo von Helmstatt, Syndicus Baur für das Domkapitel. Unterschrift: Johann Ferdinand Joseph und Wolfgang Friedrich Eberhard von Helmstatt
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Bischof Franz Christoph von Speyer, Propst zu Weißenburg, bestätigt: 1) Das Hochstift Speyer hat die Orte Diedelsheim, Lehen des Franz Maximilian Kechler von Schwandorf, gegen 1/3 von Oberöwisheim, Lehen der Familie von Helmstatt, mit Kurpfalz getauscht. 2) Daraufhin hat Damian Hugo von Helmstatt mit Zustimmung seines Bruders Johann Ferdinand Joseph bzw. dessen Vormunds Wolfgang Friedrich Eberhard von Helmstatt und des Ritterkantons Kraichgau den Helmstatter Lehens- und Allodialbesitz in Oberöwisheim an das Hochstift im Tausch gegen das ehem. Horneck von Hornberger Lehen Hochhausen sowie 1/3 an Gericht und Vogtei zu Kälbertshausen gegeben. 3) Das Hochstift zahlt zusätzlich 20 000 fl an Damian Hugo. Siegler und Unterschrift: Aussteller, Damian Hugo von Helmstatt, Syndicus Baur für das Domkapitel. Unterschrift: Johann Ferdinand Joseph und Wolfgang Friedrich Eberhard von Helmstatt
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 492
6/3/17/a
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1740-1759
1750 (1750 Mai 2, September 4 und 17 Bruchsal, Oberöwisheim, Speyer)
Urkunden
Ausf. Perg., 3 S. anh., in Holzkapseln
Baur, Syndicus des Hochstifts Speyer
Helmstatt, von; Damian Hugo
Helmstatt, von; Johann Ferdinand Joseph
Helmstatt, von; Wolfgang Friedrich Eberhard
Horneck von Hornberg
Kechler von Schwandorf; Franz Maximilian
Kraichgau; Ritterkanton
Speyer, Bischöfe; Franz Christoph
Speyer, Hochstift; Syndici; Baur
Weißenburg, Stift; Pröpste; Franz Christoph
Diedelsheim, Bretten KA
Hochhausen, Haßmersheim MOS
Kälbertshausen : Hüffenhardt MOS
Oberöwisheim, Kraichtal KA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:10 MESZ
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