Johann [I. von Wernau], Abt, und der Konvent von Kempten bekennen, daß Elsbetha Bur ("Byrin"), Tochter des +Hans Bur, von Velbun (=Felben) in der Pfarrei Legau, Ehefrau des Michel Enderli, sich und ihre Kinder für 22 fl rh aus der Leibeigenschaft freigekauft hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 U 498
B 519 U 492
c. 30 n. 20
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 519 Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang
Weingarten, Benediktinerkloster, Amt Ausnang >> Urkunden
1472 Juli 21 (an sant Marien Magdalenen abend)
21,8 x 25,9 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Pergament kleine Löcher
Aussteller: Johann [I. von Wernau], Abt, und der Konvent von Kempten
Empfänger: Elsbetha Bur, Ehefrau des Michel Enderli
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Aussteller: Johann [I. von Wernau], Abt, und der Konvent von Kempten
Empfänger: Elsbetha Bur, Ehefrau des Michel Enderli
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S., abg.
Bur, Elsbetha
Bur, Hans
Byrin, Elsbetha
Enderli, Elsbetha
Enderlin, Michel
Wernau, Johann I. von; Abt von Kempten
Felben : Legau MN; Einwohner
Kempten (Allgäu) KE; Stift, Abt und Konvent
Legau MN; Pfarrei
Velbun = Felben : Legau MN
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ
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