Ritter Friedrich v. Schönburg und seine Frau Grete verzichten gegenüber Graf Diether v. Katzenelnbogen auf die 3 1/2 Ohm Weingülte, die sie aus de...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1388 Juni 28
Ausfertigung Staatsarchiv Darmstadt, Auerbach, stark moderbeschädigt Revision (um 1430): Friederich v. Schonenburg ritter. Beide Siegel ab; Kopie (um 1430) Staatsarchiv Marburg, Katzenelnbogen Kopiar 423 (hiervon der Rv.). Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 211 v.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1388 dominica die post festum nativitatis beati Johannis baptiste
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Friedrich v. Schönburg und seine Frau Grete verzichten gegenüber Graf Diether v. Katzenelnbogen auf die 3 1/2 Ohm Weingülte, die sie aus dem Beedewein zu Auerbach glaubten beanspruchen zu können, und auf die Rückstände davon, die ebenfalls beansprucht hatten. Stellen Frau oder Kinder des verstorbenen Herrn Hartmann Beyer oder jemand anders, der sich dazu berechtigt glaubt, Ansprüche an den Grafen wegen dieser Gülte, dann soll Friedrich den Grafen schadlos halten. Beide Aussteller geloben diese Punkte zu halten und siegeln
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 1867
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Ritter Friedrich v. Schönburg und seine Frau Grete verzichten gegenüber Graf Diether v. Katzenelnbogen auf die 3 1/2 Ohm Weingülte, die sie aus dem Beedewein zu Auerbach glaubten beanspruchen zu können, und auf die Rückstände davon, die ebenfalls beansprucht hatten. Stellen Frau oder Kinder des verstorbenen Herrn Hartmann Beyer oder jemand anders, der sich dazu berechtigt glaubt, Ansprüche an den Grafen wegen dieser Gülte, dann soll Friedrich den Grafen schadlos halten. Beide Aussteller geloben diese Punkte zu halten und siegeln
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 1867
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ