Walther von Reifenberg bekundet, daß Diether Erzbischof von Mainz ihn, laut inseriertem Lehnsbrief, wie vorher Erzbischof Dietrich von Mainz Hanns von Erlebach und Walther von Reifenberg, mit den Lehen des + Johann Mertz von Crüftel zu Burglehen mit 60 Gulden auf seinem Zoll zu Oberlahnstein (Lan-), Martini, als Burgmann zu Lahneck (Laneck), mit dem Hof zu Oberlahnstein (Lan-) der Jungfrau Alheit von Alfelt gewesen, wie + Johann Mertz von Erzbischof Johann, laut Urkunde mit dessen und des Kapitels Siegel, mit einem Berg vor dem Schloß Lahneck (Lan-) zur Besserung des Burglehens einen Wingert daraus zu machen, zu Mannlehen mit Hof und Haus zu + Hammelshausen (Hamerßhusen by Myntzenberg), das des Stifts Offenhaus bleiben soll, belehnt hat. Siegler: Aussteller.
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Walther von Reifenberg bekundet, daß Diether Erzbischof von Mainz ihn, laut inseriertem Lehnsbrief, wie vorher Erzbischof Dietrich von Mainz Hanns von Erlebach und Walther von Reifenberg, mit den Lehen des + Johann Mertz von Crüftel zu Burglehen mit 60 Gulden auf seinem Zoll zu Oberlahnstein (Lan-), Martini, als Burgmann zu Lahneck (Laneck), mit dem Hof zu Oberlahnstein (Lan-) der Jungfrau Alheit von Alfelt gewesen, wie + Johann Mertz von Erzbischof Johann, laut Urkunde mit dessen und des Kapitels Siegel, mit einem Berg vor dem Schloß Lahneck (Lan-) zur Besserung des Burglehens einen Wingert daraus zu machen, zu Mannlehen mit Hof und Haus zu + Hammelshausen (Hamerßhusen by Myntzenberg), das des Stifts Offenhaus bleiben soll, belehnt hat. Siegler: Aussteller.
121, U von Reifenberg 1460 März 22
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 18 Anfangsbuchstabe R >> 18.14 von Reifenberg
1460 März 22
Ausfertigung, Pergament, Siegel ab
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Mentz am sampstag nach dem sontag oculi 1460
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ