Elisabeth Feldener und ihre Tochter Katharina verkaufen gemeinsam für sich und ihre Erben an Magister Walram von Hundsbach, Anwalt in Würzburg, ihren freieigenen Bauhof und ihre Güter in Riedenheim ("Rietheim"), die von Siegfried Hauptlin von Rothenburg an sie gekommen sind und die jährlich 14 Malter Roggen ("korns"), 2 Malter Weizen und 5 Fastnachtshühner zinsen. Sie haben dafür von dem Käufer 410 Pfund Würzburger Heller erhalten. Die Verkäuferinnen verzichten daher auf Hof, Güter und alle ihnen daran zustehenden Rechte, übergeben diese dem Käufer und geloben die Leistung von Währschaft. Dafür stellen sie ihm Rappoto von Sessenheim und Erhard von Mainberg als Bürgen mit der Verpflichtung zum Einlager in Würzburg. Auf Bitte der Verkäuferinnen siegelt der Offizial, Richter vor der Roten Tür in Würzburg, zusammen mit den Bürgen. Der geben ist 1391 am nechsten frytage vor sant Jocobs tage. Aussteller: Elisabeth und Katharina Feldener. Empfänger: Walram von Hundsbach

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Staatsarchiv Würzburg
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