Friedberg: Seipp Godt, wohnhaft zu Wölfersheim und seine Ehefrau Dorothea verkaufen zu Erbe Herrn Johann Fuldten und Thomas Bersswein, Schöffen un...
Vollständigen Titel anzeigen
111/796
A 3 Friedberg, 1587-11-06 (1587-10-27)
A 3 Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Oberhessen >> 6 Orte, Buchstabe F >> 6.13 Friedberg
1587 November 6 (1587 Oktober 27)
Friedberg, Augustiner
Original - Pergament, löcherig und stark verblasst. Name des Schultheißen nach Siegelumschrift: Cynradt Kravter
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum freitags den siebenundzwantzigsten Octobris anno tausentfünfhundertsiebenundachzig
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg: Seipp Godt, wohnhaft zu Wölfersheim und seine Ehefrau Dorothea verkaufen zu Erbe Herrn Johann Fuldten und Thomas Bersswein, Schöffen und Ratsherrn zu Friedberg als den Pflegern des Augustinerklosters daselbst 2 fl. Wiederkaufsgült, fällig auf Martini für 40 fl. Frankfurter Währung und verlegen zu Unterpfand folgende Eigengüter in Wölfersheimer Gemarkung: 1 Morgen Acker auf der Ohrnbell (Angrenzer Henrich Mertenn und Christian Emmell), 1 M. Acker daselbst (Angrenzer Johann Mörsell und der gnädige Herr), 1/2 M. Acker auf dem Hohenberg (Angrenzer Johannes Schmidt, Seibert Leschhorn), 5 Viertel Acker auf dem Hoheberg (Angrenzer Cuntz Bender und Conradt Jungk), 1/2 M. Acker hinter dem Sehe (Aengrenzer Conradt Letzer und Knoln Els). Geschehen vor dem Gericht zu Wölfersheim (Conradt Krautt, Schultheiß, Johannes Schmidt, Johann Hauss, Johann Kriegs, Peter Ebert, Mertenn Godt, Hanss Gambich, Hanss Bender, Johann Emmell, Hanss Jung, Johann Emmell der Alte, Johann Morsell, Class Lauber, Schöffen) Unterschrift des Notars Johannes Polche
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg: Seipp Godt, wohnhaft zu Wölfersheim und seine Ehefrau Dorothea verkaufen zu Erbe Herrn Johann Fuldten und Thomas Bersswein, Schöffen und Ratsherrn zu Friedberg als den Pflegern des Augustinerklosters daselbst 2 fl. Wiederkaufsgült, fällig auf Martini für 40 fl. Frankfurter Währung und verlegen zu Unterpfand folgende Eigengüter in Wölfersheimer Gemarkung: 1 Morgen Acker auf der Ohrnbell (Angrenzer Henrich Mertenn und Christian Emmell), 1 M. Acker daselbst (Angrenzer Johann Mörsell und der gnädige Herr), 1/2 M. Acker auf dem Hohenberg (Angrenzer Johannes Schmidt, Seibert Leschhorn), 5 Viertel Acker auf dem Hoheberg (Angrenzer Cuntz Bender und Conradt Jungk), 1/2 M. Acker hinter dem Sehe (Aengrenzer Conradt Letzer und Knoln Els). Geschehen vor dem Gericht zu Wölfersheim (Conradt Krautt, Schultheiß, Johannes Schmidt, Johann Hauss, Johann Kriegs, Peter Ebert, Mertenn Godt, Hanss Gambich, Hanss Bender, Johann Emmell, Hanss Jung, Johann Emmell der Alte, Johann Morsell, Class Lauber, Schöffen) Unterschrift des Notars Johannes Polche
ZB. 1936 Nr. 41
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Namensnennung 4.0 International