Dekanat Otto Seeck
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I - 299
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2.1. Philosophische Fakultät
Philosophische Fakultät >> 02. Dekanatsakten 1876-1934
1905-1906
Enthält u.a.: Fakultätssitzungen nebst Einladung und Protokoll: 15. Mai 1905, 2. Juni 1905, 24. Juni 1905, 15. Juli 1905, 21. Juli 1905, 10. Aug. 1905, 21. Okt. 1905, 21. Nov. 1905, 9. Dez. 1905, 26. Jan. 1906, 28. Feb. 1906, 19. April 1906, 24. April 1906, 5. Mai 1906, 15. Mai 1906. - Amtliche Verfügungen, Mitteilungen und Anfragen: Pedellengebühren, Zulassung zur juristischen Prüfung, Promotionsordnung, Leihverkehr der Bibliotheken, Abweisung des Zulassungsgesuches zum Studium vom vorbestraften Viktor Ostrowski, Titelaufnahme der Dissertationen, Anrechnung des Besuches der Akademie zu Frankfurt amMain auf die Studienjahre, Eintritt von Schulamtskandidaten in die Seminare, Erlaubnis zur Annahme der bayrischen Militärmedaille. - Verfassung, Statuten und Promotionsordnung: Verhandlungen über Änderung der Promotionsordnung, Änderung am Formular des Doktordiploms, betr. Zulassung von Ausländern und Immaturen sowie eines Vorbestraften zum Rigorosum, Beteiligung theologischer und juristischer Professoren am Rigorosum, Dauer des Rigorosum, Prüfung in der Geschichte, Prüfung in der Philosophie und Mathematik durch je zwei Examinatoren, Dispensation vom Promotionsakt. - Ehrenpromotion E. Ballowitz. - Erneuerung des Doktordiploms von Dr. Max Hirsch und Provinzialschulrat Carl Kruse. - Archäologie: Ablehnung des Antrags den außerordentlichen Prof. Erich Pernice zum ordentlichen Prof. zu ernennen wegen Ermangelung einer etatsmäßigen Stelle. - Botanik: Vorschlag den Privatdozenten Dr. Möller zum Extraordinarius zu ernennen. - Chemie: weiterer Urlaub für Prof. Semmler genehmigt, Ernennung des Privatdozenten Dr. Walther Roth zum außerordentlichen Professor an der hiesigen Universität, Prof. Posner ändert seine Vorlesung. - Germanistik: Privatdozent Prof. Johannes Stosch wird beauftragt weiterhin vertretungsweise Vorlesungen über deutsche Sprache und Literatur zu halten, der außerordentliche Prof. Pietsch wurde weiterhin mit Arbeiten zur Herausgabe der Werke Luthers beauftragt. - Geschichte: Privatdozent Dr. Albert Werminghoff wurde durch Patent das Prädikat "Professor" beigelegt, Dr. Curschmann hat einen Befehl zur Ableistung einer militärischen Übung erhalten. - Kunstgeschichte: Verhandlungen über die Wiederbesetzung der durch den Tod des Kollegen Kessler vakanten außerordentlichen Professur. - Mineralogie: Ernennung des außerordentlichen Prof. Wilhelm Deecke zum Ordinarius der durch das Ableben des Prof. Cohen erledigten Professur, Ernennung des Privatdozenten Dr. Hermann Traube zum außerordentlichen Professor. - Orientalia: Tod des außerordentlichen Prof. Kessler. - Philologie: Versetzung des ordentlichen Prof. Wilhelm Kroll nach Münster und Verhandlungen über die Wiederbesetzung seiner Stelle, Anfängerkurse im Griechischen. - Philosophie: Koll. Schuppe`s 70. Geburtstag. - Physik: Ernennung des außerordentlichen Prof. Gustav Mie zum ordentlichen Professor, Ernennung des Privatdozenten Dr. Hermann Starke zum außerordentlichen Professor, Entbindung des Prof. Dr. Schreber von der Abhaltung von Vorlesungen für das laufende Sommersemester, Privatdozent Dr. Berg beantrag das Ausfallen einer Vorlesung. - Zoologie: Dr. Walter Stempell wurde durch Patent der Titel "Professor" verliehen. - Preisaufgaben. - Stipendienübersicht und -verteilung. - Altersgrenze der Professoren. - Oberlehrerprüfung. - Anordnung des Vorlesungsverzeichnisses. - betreffend Verzeichnis der Dissertationen. - Verzicht auf Dissertationen der anderen Fakultäten. - Beschluß über Zahlung des Kollegienhonorars für Töchter und Frauen der akadem. Lehrer. - Versendung von Akten der Fakultät. - Rektorenkonferenz. - Rektorwahl. - Universitätsjubiläum. - Schillerfeier. - Nobelpreis. - Pommersche Lehrerversammlung. - Jubiläumsadresse zur Silbernen Hochzeit Ihrer Majestäten. - Padellengebühren (und Trinkgeld). - Fechtordnung. - Eröffnung der psychatrischen Klinik. - Streichung von Studenten aus dem Verzeichnis der Universität (Stud. chem. Konrad Sonnenstuhl, Stud. philol. Alois Maciejczyk, Stud. philol. Heinrich Odensaß, Stud. philos. Henning Ternblom). - Dolmetscherdienste eines Kollegen vor Gericht. - Kassenangelegenheiten: Einnahmen und Ausgaben nebst Belege. - Personal- und Studentenverzeichnis.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:28 MEZ
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