Akten des Statthalters, des Kanzlers und der Räte zu Kassel, auch der Landgrafen Ludwig und Philipp d.J. (größtenteils geführt vom Kanzler Tilemann Günterode): Ausschreiben. Schreiben Hermanns v. Hundelshausen. Aufzeichnungen über Ratssitzungen. Bedenken der hessischen Räte, des Landgrafen Wilhelm, der Räte und der Abgesandten der Geistlichkeit, der Ritterschaft und der Städte. Schreiben an den Oberamtmann und den Landschreiber der Obergrafschaft, an Lic. Helfmann und den Kellner zu Eppstein, an den Kurfürsten von Mainz, den Amtmann zu Romrod, von den mainzischen verordneten Räten, an Hermann v.d. Malsburg, Johann v. Hertingshausen, Adam Kraft, Johann Pistorius, Jakob Lersner. Briefwechsel mit dem Kurfürsten Joachim von Brandenburg, dem Erzbischof Adolf von Köln (auch gemeinsam mit Herzog Albrecht von Bayern), mit Wolf Koller Oberhauptmann des thüringischen Kreises und mit dem Landgrafen Philipp. Schreiben an Landgraf Wilhelm und an Dr. Oldendorp, Dr. Eisermann und Lic. Lersner. Bericht der kursächsischen und brandenburgischen Gesandten über eine Werbung bei Mainz. Kaiserliches Mandat. (Im Samtarchive II 342, 90.) Briefwechsel mit Adam Küchenmeister v. Gamberg Domdechant und mit Statthalter und Räten zu Mainz. Dabei auch ein Schreiben des Statthalters Rudolf Schenk an Dr. Walter in Ausfertigung
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Akten des Statthalters, des Kanzlers und der Räte zu Kassel, auch der Landgrafen Ludwig und Philipp d.J. (größtenteils geführt vom Kanzler Tilemann Günterode): Ausschreiben. Schreiben Hermanns v. Hundelshausen. Aufzeichnungen über Ratssitzungen. Bedenken der hessischen Räte, des Landgrafen Wilhelm, der Räte und der Abgesandten der Geistlichkeit, der Ritterschaft und der Städte. Schreiben an den Oberamtmann und den Landschreiber der Obergrafschaft, an Lic. Helfmann und den Kellner zu Eppstein, an den Kurfürsten von Mainz, den Amtmann zu Romrod, von den mainzischen verordneten Räten, an Hermann v.d. Malsburg, Johann v. Hertingshausen, Adam Kraft, Johann Pistorius, Jakob Lersner. Briefwechsel mit dem Kurfürsten Joachim von Brandenburg, dem Erzbischof Adolf von Köln (auch gemeinsam mit Herzog Albrecht von Bayern), mit Wolf Koller Oberhauptmann des thüringischen Kreises und mit dem Landgrafen Philipp. Schreiben an Landgraf Wilhelm und an Dr. Oldendorp, Dr. Eisermann und Lic. Lersner. Bericht der kursächsischen und brandenburgischen Gesandten über eine Werbung bei Mainz. Kaiserliches Mandat. (Im Samtarchive II 342, 90.) Briefwechsel mit Adam Küchenmeister v. Gamberg Domdechant und mit Statthalter und Räten zu Mainz. Dabei auch ein Schreiben des Statthalters Rudolf Schenk an Dr. Walter in Ausfertigung
3, 2105
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.66 Mainz
1550-1552
Enthält: 1550 März. Berufung der Räte, der angesehensten Theologen und von Vertretern der Ritterschaft und der Städte auf den 16. März zur Beratung der Mainzer Sache nach Kassel. Hermann v. Hundelshausen krank. Beschluß, den Tag zu Mainz (am 13. April) besuchen zu lassen und den Vertrag womöglich zu schließen, die Artikel wegen der Restitution der geistlichen Güter und wegen der Wiederherstellung der geistlichen Jurisdiktion jedoch entschieden abzulehnen. Bestellung der Räte zu diesem Tage und einer Herberge für sie in der Krone zu Mainz
Enthält: April. Beteiligung Brandenburgs am Mainzer Tage. Tod des Herzogs Wilhelm von Bayern, infolgedessen Absage des Tages durch Mainz. Beunruhigung wegen der Verhandlungen der rheinischen Kurfürsten unter einander und wegen der Zusammenkunft der Ritterschaft des rheinischen Kreises in Mainz. Absage der Vorbereitungen zum Tage, auch der zum Beistand aufgeforderten Fürsten (Kursachsen, Kurbrandenburg, Kurpfalz, des Herzogs August von Sachsen, der jungen Herren zu Weimar, des Herzogs Heinrich von Mecklenburg und des Pfalzgrafen Wolfgang)
Enthält: Juli, August. Die kaiserliche Kommission für Kurfürst Adolf von Köln und Herzog Albrecht von Bayern verlängert, Ansetzung eines neuen Tages auf den 9. September nach Augsburg bei Gelegenheit des Reichstages. Anweisung des Landgrafen Philipp, die Verhandlungen mit Mainz, solange er gefangen sei, nicht fortzusetzen. Der Tag infolgedessen an Kurköln abgeschrieben, weil die mit der Sache vertrauten Personen, der Landschreiber Hans Friedrich und einige Anwälte gestorben seien, die anderen nichts davon wüßten und Landgraf Philipp selbst keine Bewegungsfreiheit habe
Enthält: 1551 März, April. Landgraf Philipp zitiert, am 4. Juni durch seine Befehlshaber vor dem Kaiser zu erscheinen, entschuldigt in einer Supplik die Verzögerung des Ausgleichs mit Mainz damit, daß er fern von seinen Räten ohne Vorakten gefangen sitze und daß Kanzler Günterode, der am besten darum gewußt, nun verstorben sei. Das Mandat auch den Räten in Kassel verkündigt. Ratssitzung. Verhandlungen mit Landgraf Wilhelm
Enthält: Mai, Juni. Ratschlag des Kurfürsten von Sachsen. Vergebliche Vermittlung kursächsischer und kurbrandenburgischer Gesandten (Dr. Simon Pistoris und Jakob Schilling, Hauptmann zu Saarmund) bei Kurmainz, auf Betreiben des Landgrafen Wilhelm. Die Supplik des Landgrafen durch diese an Mainz mitgeteilt. Siehe Nr. 974
Enthält: 1552 Februar, April, Mainzische Anfrage wegen der Rüstungen in Hessen. Von Mainz aufs neue um Ausgleich der Grenzirrungen angesucht, die Marburger Juristen deshalb zu einer Vorberatung und zum Studium der Vorakten von Dr. Walter wegen seiner Unentbehrlichkeit bei der Landesregierung nach Ziegenhain berufen. Siehe Nr. 1068
Enthält: Die Fortsetzung der Verhandlungen siehe in Nr. 1081 und 1083
Enthält: April. Beteiligung Brandenburgs am Mainzer Tage. Tod des Herzogs Wilhelm von Bayern, infolgedessen Absage des Tages durch Mainz. Beunruhigung wegen der Verhandlungen der rheinischen Kurfürsten unter einander und wegen der Zusammenkunft der Ritterschaft des rheinischen Kreises in Mainz. Absage der Vorbereitungen zum Tage, auch der zum Beistand aufgeforderten Fürsten (Kursachsen, Kurbrandenburg, Kurpfalz, des Herzogs August von Sachsen, der jungen Herren zu Weimar, des Herzogs Heinrich von Mecklenburg und des Pfalzgrafen Wolfgang)
Enthält: Juli, August. Die kaiserliche Kommission für Kurfürst Adolf von Köln und Herzog Albrecht von Bayern verlängert, Ansetzung eines neuen Tages auf den 9. September nach Augsburg bei Gelegenheit des Reichstages. Anweisung des Landgrafen Philipp, die Verhandlungen mit Mainz, solange er gefangen sei, nicht fortzusetzen. Der Tag infolgedessen an Kurköln abgeschrieben, weil die mit der Sache vertrauten Personen, der Landschreiber Hans Friedrich und einige Anwälte gestorben seien, die anderen nichts davon wüßten und Landgraf Philipp selbst keine Bewegungsfreiheit habe
Enthält: 1551 März, April. Landgraf Philipp zitiert, am 4. Juni durch seine Befehlshaber vor dem Kaiser zu erscheinen, entschuldigt in einer Supplik die Verzögerung des Ausgleichs mit Mainz damit, daß er fern von seinen Räten ohne Vorakten gefangen sitze und daß Kanzler Günterode, der am besten darum gewußt, nun verstorben sei. Das Mandat auch den Räten in Kassel verkündigt. Ratssitzung. Verhandlungen mit Landgraf Wilhelm
Enthält: Mai, Juni. Ratschlag des Kurfürsten von Sachsen. Vergebliche Vermittlung kursächsischer und kurbrandenburgischer Gesandten (Dr. Simon Pistoris und Jakob Schilling, Hauptmann zu Saarmund) bei Kurmainz, auf Betreiben des Landgrafen Wilhelm. Die Supplik des Landgrafen durch diese an Mainz mitgeteilt. Siehe Nr. 974
Enthält: 1552 Februar, April, Mainzische Anfrage wegen der Rüstungen in Hessen. Von Mainz aufs neue um Ausgleich der Grenzirrungen angesucht, die Marburger Juristen deshalb zu einer Vorberatung und zum Studium der Vorakten von Dr. Walter wegen seiner Unentbehrlichkeit bei der Landesregierung nach Ziegenhain berufen. Siehe Nr. 1068
Enthält: Die Fortsetzung der Verhandlungen siehe in Nr. 1081 und 1083
Sachakte
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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10.06.2025, 9:13 AM CEST
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