Karl Hoffmann (Bestand)
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HOFF
BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung - Archiv (Archivtektonik) >> B. Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR >> Nachlässe, Vorlässe, Teilnachlässe und Personenfonds
Bestandsbeschreibung: Karl Hoffmann (geb. 17.02.1915, gest. 11.08.2001) war ein Pädagoge mit Augenmerk auf die Musikpädagogik. Im Jahr 1929 begann Hoffmann eine Berufsausbildung für Musiker und Klavierunterricht an der Städtischen Berufsschule in Brandenburg. Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung folgte 1930 ein vierjähriges Musikstudium am Rott’schen Konservatorium in Berlin. Ab 1934 war er in einer Militärkapelle als Musiker tätig. Im zweiten Weltkrieg kam er in sowjetische Kriegsgefangenschafft, aus der er im Jahr 1947 entlassen wurde. Hiernach begann er eine Neulehrerausbildung für Grundschulen bis 1949. Nach Abschluss der Ausbildung lehrte Hoffmann die Fächer Musik, Geschichte und Mathematik an der Fontane-Schule in Brandenburg. Dann folgte ein weiteres Studium der Musikerziehung an der Martin-Luther-Universität Halle. Von 1951 bis 1953 bestand Hoffmann in der Reihenfolge die erste Lehrerprüfung, die Fachprüfung für Musiklehrer und die zweite Lehrerprüfung am Institut für Lehrerbildung Potsdam. An eben diesem Institut war er von 1952 bis 1960 weiter als Fachlehrer für Musik, Musikmethodik und Instrumentalbildung sowie Leiter der Fachgruppe Musik tätig. Darauf wurde er 1960 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Pädagogischen Zentralinstitut im Fach Musik eingestellt. Hierbei gehörte er zum Redaktionskollegium, welches die Fachzeitschrift ”Musik in der Schule“ veröffentlichte. Weiterhin war er Mitglied der Hauptkommission Musikerziehung beim Verband deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler. Karl Hoffmann promovierte im Jahr 1972 an der Akademie für Pädagogische Wissenschaften (APW) der DDR, wonach er im Jahr 1982 das Arbeitsverhältnis mit der APW beendete. Weitere Informationen waren durch seine Auswanderung in die Bundesrepublik Deutschland unklar. Vorerst lebte er 1987 in Berlin-Spandau, zog jedoch später nach Nidda in Hessen.
Der Nachlass von Karl Hoffmann wurde im Jahr 1986 vom Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften übernommen. Der Bestand enthält vor allem Manuskripte und Bücher zur Musikerziehung. Die Unterlagen sind vollständig in der Archivdatenbank verzeichnet.
Altsignatur
0.4.21.
Weiterführende Archivalien
Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI), Archiv der BBF des DIPF
Akademie für Pädagogische Wissenschaften (APW), Archiv der BBF des DIPF
Der Nachlass von Karl Hoffmann wurde im Jahr 1986 vom Archiv der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften übernommen. Der Bestand enthält vor allem Manuskripte und Bücher zur Musikerziehung. Die Unterlagen sind vollständig in der Archivdatenbank verzeichnet.
Altsignatur
0.4.21.
Weiterführende Archivalien
Deutsches Pädagogisches Zentralinstitut (DPZI), Archiv der BBF des DIPF
Akademie für Pädagogische Wissenschaften (APW), Archiv der BBF des DIPF
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
28.04.2025, 7:50 AM CEST