Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule Tirschenreuth (Bestand)
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Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule Tirschenreuth
Staatsarchiv Amberg (Archivtektonik) >> Beständetektonik des Staatsarchivs Amberg >> II. Neuere Bestände (Behörden und Gerichte des 19. - 21. Jahrhunderts) >> B. Behörden des Königreichs Bayern und des Freistaats Bayern >> 4.) Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst >> 2. Schulen in staatlicher Trägerschaft >> Grund- und Hauptschulen (II.B.4.2.101-3039
1862-1979
Vorwort: Der vorliegende Bestand umfasst die Unterlagen der Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule Tirschenreuth einschließlich ihrer Vorgängereinrichtungen. In der Nachkriegszeit gab es in Tirschenreuth die Katholische Bekenntnisschule für Knaben (Luitpoldschule), die Katholische Bekenntnisschule für Mädchen und die Evangelische Bekenntnisschule. Mit Wirkung vom 01.08.1969 wurden diese drei Schulen aufgelöst. An ihrer Stelle entstanden die Volksschule Tirschenreuth (Grundschule) und die Volksschule Tirschenreuth (Hauptschule). Letztere zog 1974/75 von der Mähringer Straße in die Mühlbühlstraße um. 1996/97 wurde eine 10. Klasse und die Möglichkeit, nach deren Besuch den mittleren Schulabschluss zu erwerben, eingeführt. 2010 erfolgte die Umbenennung in Mittelschule. Im Jahr 2016 wurde beschlossen, dass die Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule Tirschenreuth einschließlich der in ihr aufgegangenen Schulen zu den „Musterschulen“ des Staatsarchivs Amberg gehört, deren Schülerunterlagen vollständig übernommen werden. Daraufhin erfolgte im Juli 2019 eine Abgabe von Schülerunterlagen. Bedingt durch die oben skizzierte Schulgeschichte umfasst der Bestand die Unterlagen der katholischen Knabenschule und der evangelischen Schule. Die Unterlagen der katholischen Mädchenschule befinden sich dagegen in der Marien-Grundschule Tirschenreuth. Der Bestand umfasst 977 Archivalieneinheiten mit einer Laufzeit von 1862 bis 1979, wobei es sich bis auf wenige Chroniken/Notizbücher sowie Verwaltungsunterlagen ausschließlich um Schülerunterlagen (Zensur- und Absentenlisten, Schülerlisten und Schülerbögen) handelt. Die Verzeichnung erfolgte 2020 durch die Praktikantin Ena Preischl, die der Verwaltungsunterlagen und die abschließende redaktionelle Überarbeitung durch den Unterzeichnenden. Bitte beachten Sie, dass ein großer Teil der Archivalien aus dem 20. Jahrhundert aus datenschutzrechtlichen Gründen (Schutzfristen des Bayerischen Archivgesetzes) nicht vorgelegt werden kann. Amberg, September 2022 Dr. Till Strobel
Johann-Andreas-Schmeller-Mittelschule Tirschenreuth
977
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.03.2025, 10:30 MEZ
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- 2. Schulen in staatlicher Trägerschaft (Tektonik)
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