Bischofferode-Brandt: Nachlass Otto Böckel (Bestand)
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340 Böckel
Hessisches Staatsarchiv Marburg (Archivtektonik) >> Gliederung >> Nichtstaatliche Archive und Deposita >> Familienarchive und Nachlässe >> Bischofferode-Brandt
(1689),1852-1938
Enthält: Offenbar angereicherter politischer Nachlaß des Otto Böckel (1859-1923), Bibliothekar in Marburg, antisemitischer Politiker, insbesondere Sammlung von Druckschriften, die (ab?) 1937 in Marburg ausgestellt wurden sowie Manuskripte, einzelne Privatpapiere aus der Familie und Verschiedenes. Der Bestand enthält, mit einer Ausnahme, keinerlei Korrespondenzen.
Findmittel: Arcinsys-Datenbank. Der wesentliche Teil der Verzeichnung besteht aus einer Retrokonversion der alten maschinenschriftlichen Paketübersicht . Dabei handelt es sich ganz offensichtlich um den von Böckels Tochter handschriftlich ergänzten und korrigierten Katalog zur Ausstellung im Böckel-Erinnerungszimmer in Marburg während des Nationalsozialismus im Jahre 1937! Die Kommentare aus dieser Zeit sind in den Zusatzinformationen als solche kenntlich gemacht.
Weitere Teile des Nachlasse waren nur kursorisch oder gar nicht erschlossen und wurden von Helmut Klingelhöfer bzw. Sabrina Voss neuverzeichnet.
Referent: Kli, 2002
Zusatzinformationen: Der Bestand wurde bisher meistens nach Paketnummern zitiert, Paket 1 bis Paket 9, wobei die Bezeichnung "Paket 1" für zwei unterschiedliche Pakete vergeben war! Möglicherweise wurden auch die Altsignaturen A 1ff. mit I 1ff., die Altsignaturen B 1ff. mit II 1ff., die Altsignaturen C 1ff. mit III 1ff. und die Altsignaturen D 1ff. mit IV 1ff. wiedergegeben. Der Bestand ist jetzt auf Numerus Currens umgestellt. Kli, 18.8.17
Findmittel: Arcinsys-Datenbank. Der wesentliche Teil der Verzeichnung besteht aus einer Retrokonversion der alten maschinenschriftlichen Paketübersicht . Dabei handelt es sich ganz offensichtlich um den von Böckels Tochter handschriftlich ergänzten und korrigierten Katalog zur Ausstellung im Böckel-Erinnerungszimmer in Marburg während des Nationalsozialismus im Jahre 1937! Die Kommentare aus dieser Zeit sind in den Zusatzinformationen als solche kenntlich gemacht.
Weitere Teile des Nachlasse waren nur kursorisch oder gar nicht erschlossen und wurden von Helmut Klingelhöfer bzw. Sabrina Voss neuverzeichnet.
Referent: Kli, 2002
Zusatzinformationen: Der Bestand wurde bisher meistens nach Paketnummern zitiert, Paket 1 bis Paket 9, wobei die Bezeichnung "Paket 1" für zwei unterschiedliche Pakete vergeben war! Möglicherweise wurden auch die Altsignaturen A 1ff. mit I 1ff., die Altsignaturen B 1ff. mit II 1ff., die Altsignaturen C 1ff. mit III 1ff. und die Altsignaturen D 1ff. mit IV 1ff. wiedergegeben. Der Bestand ist jetzt auf Numerus Currens umgestellt. Kli, 18.8.17
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Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
10.06.2025, 8:12 AM CEST