Johann Hirschmann, markgräflich-badischer Rat zu Karlsburg, seine Stiefsöhne und Tochtermänner Jakob und Marx Schmidtlapp, Bürger zu Schorndorf und Tübingen, für sich und ihr Schwester Magdalena Schmidtlapp und Peter Gößlin, Bürger zu Pforzheim, verkaufen an Melchior von Schauenburg zu Bach die beiden Rebhöfe Ober- und Unterkrautenbach bei Bühl um 4.100 fl.
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Johann Hirschmann, markgräflich-badischer Rat zu Karlsburg, seine Stiefsöhne und Tochtermänner Jakob und Marx Schmidtlapp, Bürger zu Schorndorf und Tübingen, für sich und ihr Schwester Magdalena Schmidtlapp und Peter Gößlin, Bürger zu Pforzheim, verkaufen an Melchior von Schauenburg zu Bach die beiden Rebhöfe Ober- und Unterkrautenbach bei Bühl um 4.100 fl.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Nr. 736
Conv. 037
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 37 Baden-Baden
Baden-Baden >> Bühl, Landkreis Rastatt
1572 November 17 (Geb. Montag nach Martini 1572)
Urkunden
Siegelbeschreibung: Mit 3 Siegeln: 1. des Johann Hirschmann, 2. des Peter Gößlin, 3. des Veit Breitschwert, Altbürgermeister zu Pforzheim
Breitschwert, Veit; Altbürgermeister, Pforzheim
Gößlin, Peter; Pforzheim
Hirschmann, Johann; Rat, Karlsburg
Schauenburg zu Bach, Melchior von
Schmidtlapp, Jakob; Schorndorf
Schmidtlapp, Magdalena
Schmidtlapp, Marx; Tübingen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:04 MESZ
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