Fürstlich Hohenzollernsche Hofkasse/Hofkassenamt (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, FAS DS 87 T 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen (Archivtektonik) >> Fürstlich Hohenzollernsches Haus- und Domänenarchiv (Dep. 39) >> Domänenarchiv Hohenzollern-Sigmaringen >> Fürstlich-Hohenzollernsche Verwaltung >> Fürstlich-Hohenzollernsche Hofbehörden >> Allgemeine Hofbehörden
1836-1932
Überlieferungsgeschichte
1) Zur Geschichte der Behörde
Die Fürstlich Hohenzollernsche Hofkasse wurde 1823 als Kasse der Hofhaltungsadministration gebildet und war seit 1831 Bestandteil der Hofadministration. Mit Wirkung vom 1. Mai 1850 wurden die Hofkammerkasse und die Hofkasse einem gemeinsamen Kassier unterstellt, die Geschäftsführung blieb jedoch getrennt. Nach der Aufhebung des Hofmarschallamts (I) am 9. Dez. 1851 gingen dessen noch verbliebene Kompetenzen auf das Hofkassenamt über. Dem Vorstand des Hofkassenamts wurde mit Anordnung vom 21. Juli 1852 auch die Leitung der (Filial-)Hofverwaltung in Sigmaringen übertragen.
Nach der Aufhebung der Fürstlich Hohenzollernsche Hofadministration 1850 unterstand das Fürstlich Hohenzollernsche Hofkassenamt zunächst der Abteilung I der Geheimen Kanzlei, ab 1. Mai 1862 dem Fürstlich Hohenzollernsches Kabinett und ab 1. Mai 1863 der Fürstlich Hohenzollernschen Hofkammer. Seit 1. Mai 1928 bildete die nunmehrige Hofkasse einen Bestandteil der Hofverwaltung (II). Die Hofkasse hörte mit der Vorlage der Jahresrechnung 1965 zu bestehen auf. Alle Einnahmen und Ausgaben der nunmehrigen Schlossverwaltung erfolgten ab 1. Januar 1966 über die Fürstlich Hohenzollernsche Hauptkasse.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Teilbestands
Die Rechnungsbände der Hofkasse wurden bisher unverzeichnet und nur teilweise geordnet im Magazin des Fürstlich Hohenzollernschen Haus- und Domänenarchivs verwahrt. Im Juni 1996 sichtete Frau Neuendorff die Unterlagen und bildete daraus 6 Gruppen (s. Inhaltsverzeichnis) gleichartiger Rechnungsunterlagen. Die so geordneten Archivalien versah die Bearbeiterin sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen. Die Signierung der einzelnen Bände und die Reinschrift des Repertoriums wurden ebenfalls von Frau Neuendorff übernommen.
Der vorliegende Teilbestand umfasst insgesamt 235 Archivalieneinheiten aus der Zeit von 1836 - 1940 und misst ca. 11,35 lfd. m. Die einzelnen Archivalien sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 87 T 1 Nr. ...
Sigmaringen, im Juni 1996
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Sommer 2016 retrokonvertiert.
1) Zur Geschichte der Behörde
Die Fürstlich Hohenzollernsche Hofkasse wurde 1823 als Kasse der Hofhaltungsadministration gebildet und war seit 1831 Bestandteil der Hofadministration. Mit Wirkung vom 1. Mai 1850 wurden die Hofkammerkasse und die Hofkasse einem gemeinsamen Kassier unterstellt, die Geschäftsführung blieb jedoch getrennt. Nach der Aufhebung des Hofmarschallamts (I) am 9. Dez. 1851 gingen dessen noch verbliebene Kompetenzen auf das Hofkassenamt über. Dem Vorstand des Hofkassenamts wurde mit Anordnung vom 21. Juli 1852 auch die Leitung der (Filial-)Hofverwaltung in Sigmaringen übertragen.
Nach der Aufhebung der Fürstlich Hohenzollernsche Hofadministration 1850 unterstand das Fürstlich Hohenzollernsche Hofkassenamt zunächst der Abteilung I der Geheimen Kanzlei, ab 1. Mai 1862 dem Fürstlich Hohenzollernsches Kabinett und ab 1. Mai 1863 der Fürstlich Hohenzollernschen Hofkammer. Seit 1. Mai 1928 bildete die nunmehrige Hofkasse einen Bestandteil der Hofverwaltung (II). Die Hofkasse hörte mit der Vorlage der Jahresrechnung 1965 zu bestehen auf. Alle Einnahmen und Ausgaben der nunmehrigen Schlossverwaltung erfolgten ab 1. Januar 1966 über die Fürstlich Hohenzollernsche Hauptkasse.
2) Zur Ordnung und Verzeichnung des Teilbestands
Die Rechnungsbände der Hofkasse wurden bisher unverzeichnet und nur teilweise geordnet im Magazin des Fürstlich Hohenzollernschen Haus- und Domänenarchivs verwahrt. Im Juni 1996 sichtete Frau Neuendorff die Unterlagen und bildete daraus 6 Gruppen (s. Inhaltsverzeichnis) gleichartiger Rechnungsunterlagen. Die so geordneten Archivalien versah die Bearbeiterin sodann mit fortlaufenden arabischen Zahlen. Die Signierung der einzelnen Bände und die Reinschrift des Repertoriums wurden ebenfalls von Frau Neuendorff übernommen.
Der vorliegende Teilbestand umfasst insgesamt 235 Archivalieneinheiten aus der Zeit von 1836 - 1940 und misst ca. 11,35 lfd. m. Die einzelnen Archivalien sind verkürzt zu zitieren: StAS FAS DS 87 T 1 Nr. ...
Sigmaringen, im Juni 1996
Dr. Becker
Die Titelaufnahmen wurden im Sommer 2016 retrokonvertiert.
233 Bände (11,4 lfd.m)
Bestand
Hohenzollern-Sigmaringen; Hofkasse
Hohenzollern-Sigmaringen; Hofkassenamt
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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