Peter Rösel, Bürger zu A{e}rding (1), und seine Ehefrau Anna bestätigen, von Dompropst Johann und dem Domkapitel Salzburg den halben Hof Grashoff zu Altena{e}rding (2) auf Lebenszeit gegen jährliche [genannte] Dienste erhalten zu haben und versprechen, das Anwesen in gutem Zustand zu halten. Bleiben sie ihre Abgaben schuldig, hat der Amtmann ein Pfändungsrecht auf dem Hof und auf ihren anderen Besitzungen, verweigern sie das Pfändungsrecht, sollen sie ihr Leibrecht verlieren. Nach beider Tod fällt der Hof unter Ausschluss der Erben an das Domkapitel zurück. Zeugen: Kaspar Öder, Hainreich O{e}rla{e}r, Ott von Ha{e}wnsperg (3), alle Bürger zu Salzburg, Hans Wuher, Chunrad Unkchofer, beide Bürger zu Erding, Ulricus Wyetinger. Empfänger: Salzburg, Dompropst Johannes. Siegler: S: Poizenfurter, Georg, Richter, Salzburg
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Peter Rösel, Bürger zu A{e}rding (1), und seine Ehefrau Anna bestätigen, von Dompropst Johann und dem Domkapitel Salzburg den halben Hof Grashoff zu Altena{e}rding (2) auf Lebenszeit gegen jährliche [genannte] Dienste erhalten zu haben und versprechen, das Anwesen in gutem Zustand zu halten. Bleiben sie ihre Abgaben schuldig, hat der Amtmann ein Pfändungsrecht auf dem Hof und auf ihren anderen Besitzungen, verweigern sie das Pfändungsrecht, sollen sie ihr Leibrecht verlieren. Nach beider Tod fällt der Hof unter Ausschluss der Erben an das Domkapitel zurück. Zeugen: Kaspar Öder, Hainreich O{e}rla{e}r, Ott von Ha{e}wnsperg (3), alle Bürger zu Salzburg, Hans Wuher, Chunrad Unkchofer, beide Bürger zu Erding, Ulricus Wyetinger. Empfänger: Salzburg, Dompropst Johannes. Siegler: S: Poizenfurter, Georg, Richter, Salzburg
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 143
GU Erding 1469/7
Domkapitel Salzburg Urkunden
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1419 Mai 9
Fußnoten:
1) Erding (Lkr. Erding)
2) Altenerding (Gde.u. Lkr. Erding)
3) Haunsberg (Burg bei Nußdorf a. Haunsberg, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A) oder Haunsperg (Schloss, Gde. Oberalm, PB Hallein, Salzburg, A)
1) Erding (Lkr. Erding)
2) Altenerding (Gde.u. Lkr. Erding)
3) Haunsberg (Burg bei Nußdorf a. Haunsberg, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A) oder Haunsperg (Schloss, Gde. Oberalm, PB Hallein, Salzburg, A)
Domkapitel Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: litera super Grashoff aput Alteerding 36 X: 11:
Originaldatierung: Erichtag vor Pancracii 1419
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1419
Monat: 5
Tag: 9
Sprache: dt.
Vermerke: RV: litera super Grashoff aput Alteerding 36 X: 11:
Originaldatierung: Erichtag vor Pancracii 1419
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1419
Monat: 5
Tag: 9
Rösel: Peter, Bürger, Erding, Ehemann v. Anna
Rösel: Anna, Ehefrau v. Peter
Poizenfurter: Georg, Richter, Salzburg
Eder: Kaspar\ Bürger, Salzburg
Erler: Heinrich, Bürger Salzburg
Haunsberg: Ott von, Bürger, Salzburg
Wuher: Hans, Bürger, Erding
Unkchofer: Konrad, Bürger, Erding
Wietinger: Ulrich
Erding (Lkr. Erding)
Altenerding (Gde. u. Lkr. Erding): Grashof
Haunsberg (Burg bei Nußdorf a. Haunsberg, PB Salzburg-Umgebung, Salzburg, A)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:28 MESZ
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