Bürgermeister und Rat zu Esslingen schreiben an den Abt zu Adelberg wegen der neuerlichen Mahnung des alten Adelberger Schultheißen, der die Esslinger Untertanen zu Zell aufgefordert habe, die ausständigen Steuern, Schatzung und Beschwerden v. ihren Gütern einzubringen, sonst werde er ihnen im Herbst den Wein nicht folgen lassen. Sie machen geltend, daß zwar die Obrigkeit zu Zell dem Abt allein und niemand anders zustehe, daß aber die Esslinger Untertanen daselbst von ihren Gütern niemals Steuer und Schatzung gegeben haben. Die Stadt bittet daher, sie unbekümmert zu lassen und sie an ihrem Wein nicht aufzuhalten.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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