Lehnsrechtlich begründete Anforderung von Truppen durch den Kurfürsten Johann Schweikard von Mainz.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Bü 10332
Kasten 84 Fach 1 Faszikel 2
Vorläufige Signatur: Oe 1 Bü 10332
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, Oe 1 Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien
Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien >> 2. Akten >> 2.1 Haus- und Linienangelegenheiten >> 2.1.4 Lehenssachen >> 2.1.4.3 Gräfliche bzw. fürstliche Passivlehen >> 2.1.4.3.6 Kurmainz
(1608) 1617, 1619-1620
Enthält u.a.: Schreiben des Erzbischofs u. Kurfürsten von Mainz, Johann Schweikard von Kronenberg, an die Grafen von Hohenlohe mit der Aufforderung, auf Abruf Truppen für kurmainzische Dienste bereit zu halten, 1617; Schreiben des Grafen Georg Friedrich von Hohenlohe-Weikersheim bzw. seiner Räte an den Kanzler Conrad Pistorius u. den Rat Christoph Rhetzer wegen der Frage, wie die kurmainzische Aufforderung zu beantworten ist, 1617; Schreiben Rhetzers an Pistorius wegen der mainzischen Aufforderung, 1617; Schreiben der Räte von Hohenlohe-Waldenburg an Pistorius mit der Mitteilung, man werde den Entwurf der Antwort auf die mainzische Aufforderung nicht unterschreiben, weil Hohenlohe-Waldenburg in dem Aufforderungsschreiben gar nicht angesprochen sei, mit Antwortschreiben, in dem die Unterschrift von Hohenlohe-Waldenburg nochmals erbeten wird, 1617; Positives Antwortschreiben aller Grafen von Hohenlohe, 1617 (Entwürfe); Positives Antwortschreiben der Linie Hohenlohe-Neuenstein, 1617 (Entwurf des abgegangenen Schreibens); Johann Schweikard an die Grafen von Hohenlohe, 1619; Schreiben des Erzbischofs u. Kurfürsten von Mainz, Johann Schweikard von Kronenberg, adressiert an den 1610 verstorbenen Grafen Wolfgang von Hohenlohe-Neuenstein, mit der Aufforderung, auf Abruf Truppen für kurmainzische Dienste bereit zu halten, 1620.
Enthält auch: Verfügung Johann Schweikards, in welcher entsprechend einer zitierten kaiserlichen Anweisung allen Vasallen von Kurmainz untersagt wird, den böhmischen Rebellen gegen die habsburgische Herrschaft Unterstützung zu gewähren, 1620.
Enthält auch: Verfügung Johann Schweikards, in welcher entsprechend einer zitierten kaiserlichen Anweisung allen Vasallen von Kurmainz untersagt wird, den böhmischen Rebellen gegen die habsburgische Herrschaft Unterstützung zu gewähren, 1620.
Kanzlei Neuenstein-Neuenstein
1 Fasz.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:23 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik)
- Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Tektonik)
- Archiv Öhringen (Tektonik)
- Bestände vor 1806 (Tektonik)
- Partikulararchiv Öhringen: Mischarchiv der Öhringer Linie mit größeren Archivgutgruppen der anderen Neuensteiner Linien und kleineren Bestandteilen der Waldenburger Linien (Bestand)
- 2. Akten (Gliederung)
- 2.1 Haus- und Linienangelegenheiten (Gliederung)
- 2.1.4 Lehenssachen (Gliederung)
- 2.1.4.3 Gräfliche bzw. fürstliche Passivlehen (Gliederung)
- 2.1.4.3.6 Kurmainz (Gliederung)