Akten des Landgrafen Philipp: Briefwechsel mit Kurfürst Johann Friedrich
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3, 2636
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.106 Sachsen >> 3.106.2 Sachsen, Ernestinische Linie >> 3.106.2.1 Kurfürsten und Herzöge
August 1545
Enthält: 1545 August. Der Landgraf hat Granvella über die Praktiken des Papstes gegen die protestantischen Städte unterrichtet. Wolfenbütteler Sequestrationsfrage. Friede mit den Türken
Enthält: Erwägung, eine Gesandtschaft der protestantischen Stände nach Venedig zu schicken. Die Irrung des Landgrafen mit dem Marburger Komtur soll gütlich beigelegt werden. Praktiken Herzog Heinrichs von Braunschweig
Enthält: Kundschaft vom Kölner Erzbischof
Enthält: Gegenmaßnahmen. Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg und die Herzöge von Pommern haben ihre Räte zu Worms beauftragt, zwischen Württemberg und Eßlingen zu vermitteln. Lüneburgs Bedenken wegen einer Handlung mit Herzog Heinrich von Mecklenburg. Abrechnung und Teilung, auch Visitation in Wolfenbüttel. Bauholz für das Jagdhaus in Holzminden. Einholung einer preußischen Kundschaft. Tridentiner Konzil. Wormser Tag
Enthält: kurpfälzische Unterhandlung. Bundesbeiträge. Erörterung einer Vermittlung durch die protestantischen Stände zwischen Frankreich und England. Das Regensburger Kolloquium beginnt am 1. Oktober, der dorthin verlegte Reichstag am 1. November. Forderung des Kurt v. Schwicheld und seines Bruders, Söhne des verstorbenen Kurt v. Schwicheld, auf jährlich 4000 Gulden Zahlung durch Herzog Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel und deren Befriedigung. Der Landgraf quittiert die Vormundschaft über Herzog Erich den Jüngeren von Braunschweig-Kalenberg
Enthält: der Kurfürst ist kaiserlicher Kommissar. Herzog Moritz von Sachsen beim Kurfürsten. Brechen der Wolfenbütteler Festungen. Der Erzbischof von Mainz soll dem Domkapitel einen Sohn des Römischen Königs, einen Sohn des Granvella und den Bischof von Augsburg zur Wahl eines Koadjutors vorgeschlagen haben. Einigung mit Bayern und einigen Bischöfen. Antwort Graf Ottos von Rietberg wegen der Ansammlung von Knechten. Ansuchen der Stadt Braunschweig wegen der Riddagshäuser Klostergüter. Aufnahme der Kölner Geistlichen in den kaiserlichen Schutz. Der Kurfürst von Brandenburg verwendet sich für Herzog Wilhelm von Braunschweig wegen dessen rückständiger Zulage
Enthält: entsprechender Befehl an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel. Herzog Ernst von Lüneburg hat den Durchzug des Christoph v. Wrisberg abgelehnt. Herzog Heinrich der Jüngere soll 3000 Kronen von Frankreich empfangen haben, die er aber nicht gegen die protestantischen Stände verwenden dürfe. Stellung zu Dänemark. Absichten des Kaisers gegen Jülich. Türkenhilfe. Kammergerichtsvisitation. Unterstützung Herzog Heinrichs durch Kurmainz mit Geld aus den Stiftern Magdeburg und Halberstadt. Werbung im Auftrage des Bundes beim Erzbischof von Köln wegen eines Friedens. Johann Spiegel und Adolf Bose verlangen höheres Wartgeld für die Reiter, als in Worms beschlossen. Die Reiter des Herbort v. Langen und Johann v. Münchhausen haben sich, durch Hauptmann Schnetter Herzog Heinrich in die Hände gespielt, verlaufen. Ansetzung eines Tages in Frankfurt zur Schlichtung der Wirren zwischen Württemberg und Eßlingen. Ablehnung der Sequestration Wolfenbüttels durch Herzog Heinrich. Kaiserliche Mandate deswegen gegen diesen
Enthält: Schreiben des Landgrafen und Kurfürsten an den Kaiser und v. Naves. Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Hans von Simmern sollen angeblich zu Sequestratoren ernannt werden. Schriftwechsel des Landgrafen mit dem Kaiser wegen des Geleites für die Kölner. Dr. Seyffert v. Lauenburg übersendet zwei päpstliche und kaiserliche Zitationen für den Erzbischof von Köln. Entlassung des Jakob Wildschütz aus der Gefangenschaft
Enthält: Ohne Datum. Zusammenkunft der sächsischen See- und Hansestädte und Entsendung eines Ausschusses durch sie nach Regensburg
Enthält: Kurfürst und Landgraf sollen dieses auf Wunsch ihrer Räte zu Worms beschleunigen, weil jene 'ein langsames Volk' wären. Die Kommission des Kurfürsten in der kalenbergischen Vormundschaftsache
Enthält: Erwägung, eine Gesandtschaft der protestantischen Stände nach Venedig zu schicken. Die Irrung des Landgrafen mit dem Marburger Komtur soll gütlich beigelegt werden. Praktiken Herzog Heinrichs von Braunschweig
Enthält: Kundschaft vom Kölner Erzbischof
Enthält: Gegenmaßnahmen. Herzog Ernst von Braunschweig-Lüneburg und die Herzöge von Pommern haben ihre Räte zu Worms beauftragt, zwischen Württemberg und Eßlingen zu vermitteln. Lüneburgs Bedenken wegen einer Handlung mit Herzog Heinrich von Mecklenburg. Abrechnung und Teilung, auch Visitation in Wolfenbüttel. Bauholz für das Jagdhaus in Holzminden. Einholung einer preußischen Kundschaft. Tridentiner Konzil. Wormser Tag
Enthält: kurpfälzische Unterhandlung. Bundesbeiträge. Erörterung einer Vermittlung durch die protestantischen Stände zwischen Frankreich und England. Das Regensburger Kolloquium beginnt am 1. Oktober, der dorthin verlegte Reichstag am 1. November. Forderung des Kurt v. Schwicheld und seines Bruders, Söhne des verstorbenen Kurt v. Schwicheld, auf jährlich 4000 Gulden Zahlung durch Herzog Heinrich von Braunschweig-Wolfenbüttel und deren Befriedigung. Der Landgraf quittiert die Vormundschaft über Herzog Erich den Jüngeren von Braunschweig-Kalenberg
Enthält: der Kurfürst ist kaiserlicher Kommissar. Herzog Moritz von Sachsen beim Kurfürsten. Brechen der Wolfenbütteler Festungen. Der Erzbischof von Mainz soll dem Domkapitel einen Sohn des Römischen Königs, einen Sohn des Granvella und den Bischof von Augsburg zur Wahl eines Koadjutors vorgeschlagen haben. Einigung mit Bayern und einigen Bischöfen. Antwort Graf Ottos von Rietberg wegen der Ansammlung von Knechten. Ansuchen der Stadt Braunschweig wegen der Riddagshäuser Klostergüter. Aufnahme der Kölner Geistlichen in den kaiserlichen Schutz. Der Kurfürst von Brandenburg verwendet sich für Herzog Wilhelm von Braunschweig wegen dessen rückständiger Zulage
Enthält: entsprechender Befehl an Statthalter und Räte zu Wolfenbüttel. Herzog Ernst von Lüneburg hat den Durchzug des Christoph v. Wrisberg abgelehnt. Herzog Heinrich der Jüngere soll 3000 Kronen von Frankreich empfangen haben, die er aber nicht gegen die protestantischen Stände verwenden dürfe. Stellung zu Dänemark. Absichten des Kaisers gegen Jülich. Türkenhilfe. Kammergerichtsvisitation. Unterstützung Herzog Heinrichs durch Kurmainz mit Geld aus den Stiftern Magdeburg und Halberstadt. Werbung im Auftrage des Bundes beim Erzbischof von Köln wegen eines Friedens. Johann Spiegel und Adolf Bose verlangen höheres Wartgeld für die Reiter, als in Worms beschlossen. Die Reiter des Herbort v. Langen und Johann v. Münchhausen haben sich, durch Hauptmann Schnetter Herzog Heinrich in die Hände gespielt, verlaufen. Ansetzung eines Tages in Frankfurt zur Schlichtung der Wirren zwischen Württemberg und Eßlingen. Ablehnung der Sequestration Wolfenbüttels durch Herzog Heinrich. Kaiserliche Mandate deswegen gegen diesen
Enthält: Schreiben des Landgrafen und Kurfürsten an den Kaiser und v. Naves. Kurfürst Friedrich von der Pfalz und Herzog Hans von Simmern sollen angeblich zu Sequestratoren ernannt werden. Schriftwechsel des Landgrafen mit dem Kaiser wegen des Geleites für die Kölner. Dr. Seyffert v. Lauenburg übersendet zwei päpstliche und kaiserliche Zitationen für den Erzbischof von Köln. Entlassung des Jakob Wildschütz aus der Gefangenschaft
Enthält: Ohne Datum. Zusammenkunft der sächsischen See- und Hansestädte und Entsendung eines Ausschusses durch sie nach Regensburg
Enthält: Kurfürst und Landgraf sollen dieses auf Wunsch ihrer Räte zu Worms beschleunigen, weil jene 'ein langsames Volk' wären. Die Kommission des Kurfürsten in der kalenbergischen Vormundschaftsache
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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