In addition to the technically required cookies, our website also uses cookies for statistical evaluation. You can also use the website without these cookies. By clicking on "I agree" you agree that we may set cookies for analysis purposes. You can see and change your cookie settings here.
Verhandlungen der Würzburger Reichstags-Gesandtschaft für das Jahr 1763
enthält u.a.: Enthält v.a.: Die zwischen Preußen und dem Reich beabsichtigte Neutralität, Verhandlungen hierüber, Klage des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wegen übermäßiger Belastung seiner Lande durch Einquartierungen der Reichsarmee, Differenzen zwischen einzelnen Reichsständen (Hessen-Kassel, Kurmainz, Würzburg, Ansbach) wegen der Verteilung der Reichsarmee-Einquartierungen, gute Fortschritte der Friedensverhandlungen, Bitte des Herzogs Friedrich von Sachsen-Altenburg an den Kaiser um Verschonung mit weiteren Kriegsauflagen und um Entlassung seines Kontingents von der Reichsarmee, Übernahme der Vormundschaft über den minderjährigen russischen Kronprinzen Paul als Herzog von Schleswig-Holstein durch die Kaiserin Katharina II. von Rußland, anonyme Untersuchung darüber, ob die Reichsstände ohne kaiserlichen Konsens sich für neutral erklären könnten, Einmischung von England und Rußland in die zwischen Preußen und dem Reich schwebenden Friedensverhandlungen, Streit zwischen Sachsen-Weimar-Eisenach und dem Hochstift Fulda um das Amt Fischberg, Religionsgravamina der Evangelischen zu Markt Nordheim in Franken, vertragswidriger Abzug der kurpfälzischen Truppen von der Reichsarmee, Streit zwischen den Höfen zu Sachsen-Coburg, Gotha und Hildburghausen und Sachsen-Meiningen wegen der Erbfolge der von Herzog Anton Ulrich von Sachsen-Meiningen mit Philippina Zeserin erzeugten Kinder, Abschluß des Hubertusburger Friedens, Freilassung der beiderseitigen Gefangenen, Friedensschluß zwischen Preußen und Rußland, Streit der obengenannten sächsischen Fürsten mit der verwitweten Herzogin von Sachsen-Meiningen wegen der Successions-Tutel und Landesadministrations-Angelegenheiten in Sachsen-Meiningen, Beschwerden der Evangelischen zu Enkirch a.d.Mosel wegen Erbauung eines Franziskaner-Klosters dortselbst, Beschwerden der Evangelischen zu Trarbach gegen Kurtrier und Baden wegen der Zurückhaltung neugegossener Glocken, der Friede von Paris (zwischen Frankreich und England), Prozeß der Gebrüder Horn von Bistendorf im Hochstift Osnabrück gegen deren Gläubiger "Richter Steven? auf der Neustadt" und andere wegen Nichtanerkennung ihres angeblichen Familienfideikommisses, Religionsgravamina der Evangelischen zu Markt Nordheim, desgl. der Evangelischen zu Habolzheim, Pyrbaum und Sulzbürg, Entweichung des Abtes vom Schottenkloster in Würzburg, Unterhaltung der Reichsfestung Philippsburg, Verstimmung der Kaiserin Katharina II. von Rußland über die falsche Ausstreuung eines geheimen Bündnisses zwischen ihr und dem König von Preußen, Tod des Mainzer Erzbischofs Johann Friedrich Carl von Ostein, Religionsbeschwerden der Evangelischen in Cronenberg, Wahl des Mainzer Kurfürsten Emmerich Joseph von Breidbach, Formalia vom Reichstage, Bestimmungen über die Besetzung der Reichskammerrichterstelle, militärische Besetzung der Reichsstadt Wetzlar durch den Landgrafen von Hessen-Darmstadt, Religionsgravamina zu Heimkirch gegen den Freiherrn von Sickingen-Ebernburg, Lehenserbfolge der Herrschaften Sulzbürg-Pyrbaum und die Religionsverhältnisse dortselbst, die von Sachsen-Coburg, Gotha und Hildburghausen angefochtene Vormundschaft der Herzogin Witwe von Sachsen-Meiningen, die Landeshoheit der Herzöge von Bayern über die bayerischen Bischöfe, Geschäftliches von Reichstag, beabsichtigte Visitation des Reichskammergerichtes, Untersuchung über die Entstehung der vor einigen Jahren herrschenden Teuerung, Bewerbung des Fürsten Friedrich August von Anhalt um eine Reichsgeneral-Feldmarschallleutnants-Stelle, Gedanken über die bevorstehende Wahl eines römischen Königs, Formalien vom Reichstag
Würzburger Reichstagsgesandtschaft
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.