Johann von Emethe, Knappe, seine Frau Lise und Söhne Dietrich und Heinrich verkaufen den in der vorigen Urkunde erstandenen Zehnten an das Martinistift. Bürgen: Bernhard von Daverenberghe, Johann von Rodorpe, Gerlach von Wullen junior, Johann von Schedelich, Johann Wernse und Gerlach Doringh, Knappen. Es siegelt der Freigraf in Senden Heinrich genannt Grutere. Zeugen: Joh. genannt Keveningh, Hermann Albrenwinch, Hermann Martini und Joh. Pape, Bürger zu Münster.
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Johann von Emethe, Knappe, seine Frau Lise und Söhne Dietrich und Heinrich verkaufen den in der vorigen Urkunde erstandenen Zehnten an das Martinistift. Bürgen: Bernhard von Daverenberghe, Johann von Rodorpe, Gerlach von Wullen junior, Johann von Schedelich, Johann Wernse und Gerlach Doringh, Knappen. Es siegelt der Freigraf in Senden Heinrich genannt Grutere. Zeugen: Joh. genannt Keveningh, Hermann Albrenwinch, Hermann Martini und Joh. Pape, Bürger zu Münster.
B 226u, 86
B 226u Kollegiatstift St. Martini, Münster - Urkunden
Kollegiatstift St. Martini, Münster - Urkunden >> 3. 1351 bis 1400
1354 September 8
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:12 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.2. Westfälische Fürstbistümer (B) (Tektonik)
- 1.2.1. Fürstbistum Münster (Tektonik)
- 1.2.1.4. Geistlichkeit, Stifte, Klöster (Tektonik)
- Kollegiatstift St. Martini, Münster (Tektonik)
- Kollegiatstift St. Martini, Münster / Urkunden (Bestand)
- 3. 1351 bis 1400 (Gliederung)