Landeskirchen: Hannover
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 728 Fasc. 2
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Sammlung Präsidium der Deutschen Evangelischen Kirche
1935 - 1937
Enthält: Korrespondenz u.a. Pfr. Karwehl (Osnabrück) an Landesbischof D. Marahrens betr. Unterschiede in der theologischen Grundhaltung gegenüber der "Deutsche Christen-Ideologie", Pastor Duensing und Pfr. Weber betr. Notwendigkeit einer geschlossenen Bekennenden Kirche-Front gegenüber der Dt. Glaubensbewegung wie gegenüber der Staatsregierung, Pastor D. Hesse (Wuppertal) an Landesbischof D. Marahrens betr. D. Marahrens Einstellung gegenüber den Reformierten, zwischen Pfr. Duensing und Präses Koch betr. Sorge um die Weiterentwicklung der dt. Kirchenverhältnisse aufgrund der vorhandenen Differenzen innerhalb der Bekenntnisfront, Pfr. Bodensiek (Osnabrück) an Präses Koch betr. Forderung einer kirchlichen Stellungnahme zur Rassenfrage, diverse Schreiben betr. dienstliche Angelegenheiten, 02.02. - 23.10.1935; Bericht über die Vertrauensmännerversammlung der Bekenntnisgemeinschaft Hannover, gehalten auf der Pfarrerversammlung in Osnabrück von Pfr. Bodensiek, 21.02.1935; Lehre, Gestalt und Ordnung der Lutherischen Kirche, Erklärung des Dt. Lutherischen Tages, Hannover, 05.07.1935; (Materialien über das Verbot zweier kirchlicher Männerkurse in Hildesheim und eines Jahresfestes der Frauenhilfe, Vorläufige Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche (i.A. Gauger), Berlin, 06.07.1935; Predigt anlässlich des 10jährigen Bischofsjubiläums von Marahrens, D. Marahrens, Kloster Loccum, 11.10.1935; Bischofsworte an die Amtsbrüder zum neuen Jahr, Marahrens, Hannover, 29.11.1935; Im Namen Jesu. Gedanken zur Arbeit der Kirche im neuen Jahr, Marahrens, Loccumer Hof, Dez. (?) 1935; Gutachten der Vorläufigen Leitung über die Neubildung der Hannoverschen Kirchenleiftung durch Reichsminister Kerrl, 16.04.1936; Stellungnahme von Reichsminister Kerrl zu einer Entschließung der Vorläufigen Leitung der Deutschen Evangelischen Kirche, Berlin, 25.02.1937; Wahldienst für die Evang. - luth. Landeskirche Hannovers (enth. in Anlage u.a.: Stellungnahmen zum Erlass des Reichsministers vom 20.03.1937, Anmerkungen Marahrens zum Verhältnis Staat und Kirche), 11.03. - 14.05.1937; Verhandlungsniederschrift der Kasseler Konferenz vom05/06.07.1937, gez. Marahrens, Hannover, 07.08.1937
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:17 MEZ
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