Briefe von und an fremde Potentaten
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Ku, 31/17
Kurfürstliche Zeit
Kurfürstliche Zeit >> I. LANDESHERRLICHE ANGELEGENHEITEN >> 7 Personalien der Kurfürsten und kurfürstliches Hoflager
1699 - 1780
Enthält: 1. Hermann Werner (von Wolff-Metternich zu Gracht), Fürstbischof zu Paderborn, an die Marienbruderschaft in Bonn, 20.1.1699: Gewährt 50 Reichstaler, da aus den bei der Bombardierung [1689] zerstörten Häusern keine Einkünfte mehr an die Bruderschaft gelangt sind; 2. Johann Hugo, Erzbischof von Trier, an die genannte Bruderschaft in der selben Angelegenheit, 25.4.1700: Will gerne einen Beitrag leisten, macht aber keine genaue Zusage; 3. Königin Anna von Großbritannien bittet Dechant und Domkapitel zu Köln, ihren nach beendigtem Krieg zurückkehrenden Truppen, die unter dem Kommando des Herzogs von Holstein gefochten haben, den freien Durchmarsch durch das Erzstift zu gewähren (9.11.1713); 4. König Georg II. von Großbritannien zeigt dem Kölner Kurfürst Clemens August die Vermählung seines Sohnes Friedrich Ludwig, Prinz zu Wales, mit der Prinzessin Augusta von Sachsen-Gotha an, 28.4.1736 (Original). Dabei Abschrift des Antwortschreibens von Clemens August, (15.7.1736); 5. König Christian VI. von Dänemark an seinen Vetter Kurfürst Clemens August von Köln in Angelegenheiten der Katholiken auf der Insel Nordstrand (24.12.1742); 6. König Georg III. von Großbritannien zeigt dem Kölner Kurfürsten Maximilian Friedrich seine Vermählung mit der Prinzessin Charlotte von Mecklenburg-Strehlitz an (10.9.1761) (Original); 7. Kurfürst Maximilian Friedrich an den Herzog von Choiseuil wegen Erstattung von 300 Rationen, die während des Winterquartiers im Erzstift in die Magazine des Königs geliefert wurden. Mit Klärung dieser Angelegenheit hat er seinen Rat und Beauftragten in auswärtigen Angelegenheiten, [Johann Peter Philipp] Aschenbroich zu Paris, auch Kanoniker am Cassiusstift zu Bonn, betraut. Vollmacht vom 18.10.1761, Schreiben vom 22.10.1761; 8. Regensburg, 8.3.1762, Glückwunschschreiben der Reichstagsversammlung an den russischen Zar Peter III. zur Thronübernahme nach dem Tod der Kaiserin Elisabeth von Russland (Abschrift vom 15.3.1762 für den Kurfürsten von Köln); 9. Kopien der Korrespondenz zwischen dem Erzbischof von Mainz und Baron von Groschlag, 1774 (auf Umschlag: "Aus dem Nachlass des verstorbenen Geheimen Raths Lippe in Coblenz"); 10. Kurfürst Max Friedrich an nicht genannte "Majesté", Bonn 18.12.1780: gute Wünsche für ihn und seine Familie zum neuen Jahr
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
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09.01.2026, 12:04 MEZ
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