Vor Johannes von Münzenberg ("Mintzenberg"), Stiftsherrn, Richter und Feldmeister von St. Peter, verkaufen Meister Bertolt Cranch, Schuster ("schuchman") und Bürger zu Mainz, und seine Frau Nese zu Erbe der Präsenz von St. Peter, vertreten durch den Stiftskämmerer Johannen von Seligenstadt, 3 Pfd. Heller Ewiggült Mainzer Währung, fällig an Martini dem Stiftskämmerer aus folgenden Äckern: 1) 2 1/2 Morgen "uf der gesellen wege", oben an Peter Humbrecht, unten an "Henicshine (!) Gabelune"; 2) 1/2 Morgen "uf der myttelgewande", oben an Wernher Hempeln Eidam, ein Kärcher, unten an Cuntzchin Sterchin; 3) 1/2 Morgen auf dem Kreuzweg gegen den Rhein zu, oben an Lentzemanne dem Gärtner, unten an Peter Humbracht. Jeder Morgen gibt dem St. Petersstift 12 Schillinge Heller Grundzins. -"Auch hat der vorg. meyster Bercolf und eyn knabe myt eme gemeyner zinse uf den vorg. acker 33 Schillinge Heller; wan dye ledig werden und of eynen gevallen, so sal man sye auch den vrg. herren zu kaufe geben, abe sye wollen.". Zeugen: Clas Byk, Stiftsherr von St. Peter, Cleschin Dylman, Peter Humbracht und "Emerche Ryswecke". Feld-Siegel des Stifts. "Der da gegeben wart 1381, prima die mensis Julii."