G 12 - Evangelisches Pfarramt Althütte [Standort: Pfarramt] (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
G 12
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit A
1808-1994
Einleitung: Der Bestand befindet sich auf dem Pfarramt Althütte.
===== Pfarrei und Filialen =====
Die Kirchengemeinde Althütte war früher Filiale von Rudersberg. Sie wurde 1853 ständige Pfarrverweserei und dann im Jahr 1862 selbständige Pfarrei. Der heutige Teilort Sechselberg mit seinen Nebenorten kam erst 1976 zur Pfarrei Althütte, die übrigen aus dem Inventarverzeichnis hervorgehenden Filialorte gehörten schon immer zu Althütte (Schöllhütte) bzw. kamen im letzten Jahrhundert dazu (Waldenweiler). Die Gemeinde ist seit 1854 Teil des Dekanats Backnang, vorher hatte sie mit dem Mutterort Rudersberg zum Dekanat Welzheim gehört.
===== Bestandsbeschreibung =====
Die von mir in der ersten Jahreshälfte 1995 durchgeführte Archivierung ist die erste in Althütte.
Die Kirchenbücher und die "Weiteren Bände" beginnen verständlicherweise erst 1852, bei den Akten sind einzelne Überlieferungen auch aus früherer Zeit vorhanden.
Die Akten der "Älteren Abteilung" (bis ca. 1900) wurden nach der Reihenfolge aufgenommen, wie sie sich in den letzten Jahren im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart für die Akten vor 1900 herausgebildet hat. Hier wurde, so oft es ging, die vorgefundene Überlieferung belassen.
Die Akten der " Jüngere Abteilung" (bis 1966) sind nach dem Registraturplan von 1901 geordnet. Eine Abweichung von diesem Plan stellt die "Ortsgeschichte" dar (bis 1985, Mitteilungsblatt der bürgerlichen Gemeinde bis 1992). Diese Materialsammlung zur Ortsgeschichte ist an den Schluss der " Jüngeren Abteilung" gerückt worden.
Es fällt auf, dass die gute Aktenlage aus der Zeit anfangs des 20. Jahrhunderts gegen Ende der zwanziger Jahre aufhört. Der letzte Pfarrbericht im Archiv ist derjenige von 1937!
Die Kirchenpflege-Rechnungen, die bemerkenswerterweise von Anfang an schon so genannt wurden, sind vollständig seit 1852 vorhanden. Bis zum Jahr 1900 sind alle Beilagen ins Archiv übernommen. Ab diesem Jahr sind diese Belege zwar nicht mehr verzeichnet, sie wurden aber nicht kassiert, sondern sie stehen verschnürt im Bühnenschrank hinten links.
Die Kirchenbücher befinden sich im feuerhemmenden Schrank im Pfarrbüro, das gesamte übrige Archiv ist in neuen, vorbildlichen Schränken bzw. Regalen im Raum neben dem Pfarrbüro sehr gut untergebracht.
Der Gesamtumfang des Archivs beträgt 9,8 Regalmeter. Es wurden 80 Schatullen verwendet.
Oktober 1995
Erich Heim, Sprengelarchivar
Einleitung: Der Bestand befindet sich auf dem Pfarramt Althütte.
Die Kirchengemeinde Althütte war früher Filiale von Rudersberg. Sie wurde 1853 ständige Pfarrverweserei und dann im Jahr 1862 selbständige Pfarrei. Der heutige Teilort Sechselberg mit seinen Nebenorten kam erst 1976 zur Pfarrei Althütte, die übrigen aus dem Inventarverzeichnis hervorgehenden Filialorte gehörten schon immer zu Althütte (Schöllhütte) bzw. kamen im letzten Jahrhundert dazu (Waldenweiler). Die Gemeinde ist seit 1854 Teil des Dekanats Backnang, vorher hatte sie mit dem Mutterort Rudersberg zum Dekanat Welzheim gehört.
Die von mir in der ersten Jahreshälfte 1995 durchgeführte Archivierung ist die erste in Althütte.
Die Kirchenbücher und die "Weiteren Bände" beginnen verständlicherweise erst 1852, bei den Akten sind einzelne Überlieferungen auch aus früherer Zeit vorhanden.
Die Akten der "Älteren Abteilung" (bis ca. 1900) wurden nach der Reihenfolge aufgenommen, wie sie sich in den letzten Jahren im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart für die Akten vor 1900 herausgebildet hat. Hier wurde, so oft es ging, die vorgefundene Überlieferung belassen.
Die Akten der " Jüngere Abteilung" (bis 1966) sind nach dem Registraturplan von 1901 geordnet. Eine Abweichung von diesem Plan stellt die "Ortsgeschichte" dar (bis 1985, Mitteilungsblatt der bürgerlichen Gemeinde bis 1992). Diese Materialsammlung zur Ortsgeschichte ist an den Schluss der " Jüngeren Abteilung" gerückt worden.
Es fällt auf, dass die gute Aktenlage aus der Zeit anfangs des 20. Jahrhunderts gegen Ende der zwanziger Jahre aufhört. Der letzte Pfarrbericht im Archiv ist derjenige von 1937!
Die Kirchenpflege-Rechnungen, die bemerkenswerterweise von Anfang an schon so genannt wurden, sind vollständig seit 1852 vorhanden. Bis zum Jahr 1900 sind alle Beilagen ins Archiv übernommen. Ab diesem Jahr sind diese Belege zwar nicht mehr verzeichnet, sie wurden aber nicht kassiert, sondern sie stehen verschnürt im Bühnenschrank hinten links.
Die Kirchenbücher befinden sich im feuerhemmenden Schrank im Pfarrbüro, das gesamte übrige Archiv ist in neuen, vorbildlichen Schränken bzw. Regalen im Raum neben dem Pfarrbüro sehr gut untergebracht.
Der Gesamtumfang des Archivs beträgt 9,8 Regalmeter. Es wurden 80 Schatullen verwendet.
Oktober 1995
Erich Heim, Sprengelarchivar
===== Pfarrei und Filialen =====
Die Kirchengemeinde Althütte war früher Filiale von Rudersberg. Sie wurde 1853 ständige Pfarrverweserei und dann im Jahr 1862 selbständige Pfarrei. Der heutige Teilort Sechselberg mit seinen Nebenorten kam erst 1976 zur Pfarrei Althütte, die übrigen aus dem Inventarverzeichnis hervorgehenden Filialorte gehörten schon immer zu Althütte (Schöllhütte) bzw. kamen im letzten Jahrhundert dazu (Waldenweiler). Die Gemeinde ist seit 1854 Teil des Dekanats Backnang, vorher hatte sie mit dem Mutterort Rudersberg zum Dekanat Welzheim gehört.
===== Bestandsbeschreibung =====
Die von mir in der ersten Jahreshälfte 1995 durchgeführte Archivierung ist die erste in Althütte.
Die Kirchenbücher und die "Weiteren Bände" beginnen verständlicherweise erst 1852, bei den Akten sind einzelne Überlieferungen auch aus früherer Zeit vorhanden.
Die Akten der "Älteren Abteilung" (bis ca. 1900) wurden nach der Reihenfolge aufgenommen, wie sie sich in den letzten Jahren im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart für die Akten vor 1900 herausgebildet hat. Hier wurde, so oft es ging, die vorgefundene Überlieferung belassen.
Die Akten der " Jüngere Abteilung" (bis 1966) sind nach dem Registraturplan von 1901 geordnet. Eine Abweichung von diesem Plan stellt die "Ortsgeschichte" dar (bis 1985, Mitteilungsblatt der bürgerlichen Gemeinde bis 1992). Diese Materialsammlung zur Ortsgeschichte ist an den Schluss der " Jüngeren Abteilung" gerückt worden.
Es fällt auf, dass die gute Aktenlage aus der Zeit anfangs des 20. Jahrhunderts gegen Ende der zwanziger Jahre aufhört. Der letzte Pfarrbericht im Archiv ist derjenige von 1937!
Die Kirchenpflege-Rechnungen, die bemerkenswerterweise von Anfang an schon so genannt wurden, sind vollständig seit 1852 vorhanden. Bis zum Jahr 1900 sind alle Beilagen ins Archiv übernommen. Ab diesem Jahr sind diese Belege zwar nicht mehr verzeichnet, sie wurden aber nicht kassiert, sondern sie stehen verschnürt im Bühnenschrank hinten links.
Die Kirchenbücher befinden sich im feuerhemmenden Schrank im Pfarrbüro, das gesamte übrige Archiv ist in neuen, vorbildlichen Schränken bzw. Regalen im Raum neben dem Pfarrbüro sehr gut untergebracht.
Der Gesamtumfang des Archivs beträgt 9,8 Regalmeter. Es wurden 80 Schatullen verwendet.
Oktober 1995
Erich Heim, Sprengelarchivar
Einleitung: Der Bestand befindet sich auf dem Pfarramt Althütte.
Die Kirchengemeinde Althütte war früher Filiale von Rudersberg. Sie wurde 1853 ständige Pfarrverweserei und dann im Jahr 1862 selbständige Pfarrei. Der heutige Teilort Sechselberg mit seinen Nebenorten kam erst 1976 zur Pfarrei Althütte, die übrigen aus dem Inventarverzeichnis hervorgehenden Filialorte gehörten schon immer zu Althütte (Schöllhütte) bzw. kamen im letzten Jahrhundert dazu (Waldenweiler). Die Gemeinde ist seit 1854 Teil des Dekanats Backnang, vorher hatte sie mit dem Mutterort Rudersberg zum Dekanat Welzheim gehört.
Die von mir in der ersten Jahreshälfte 1995 durchgeführte Archivierung ist die erste in Althütte.
Die Kirchenbücher und die "Weiteren Bände" beginnen verständlicherweise erst 1852, bei den Akten sind einzelne Überlieferungen auch aus früherer Zeit vorhanden.
Die Akten der "Älteren Abteilung" (bis ca. 1900) wurden nach der Reihenfolge aufgenommen, wie sie sich in den letzten Jahren im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart für die Akten vor 1900 herausgebildet hat. Hier wurde, so oft es ging, die vorgefundene Überlieferung belassen.
Die Akten der " Jüngere Abteilung" (bis 1966) sind nach dem Registraturplan von 1901 geordnet. Eine Abweichung von diesem Plan stellt die "Ortsgeschichte" dar (bis 1985, Mitteilungsblatt der bürgerlichen Gemeinde bis 1992). Diese Materialsammlung zur Ortsgeschichte ist an den Schluss der " Jüngeren Abteilung" gerückt worden.
Es fällt auf, dass die gute Aktenlage aus der Zeit anfangs des 20. Jahrhunderts gegen Ende der zwanziger Jahre aufhört. Der letzte Pfarrbericht im Archiv ist derjenige von 1937!
Die Kirchenpflege-Rechnungen, die bemerkenswerterweise von Anfang an schon so genannt wurden, sind vollständig seit 1852 vorhanden. Bis zum Jahr 1900 sind alle Beilagen ins Archiv übernommen. Ab diesem Jahr sind diese Belege zwar nicht mehr verzeichnet, sie wurden aber nicht kassiert, sondern sie stehen verschnürt im Bühnenschrank hinten links.
Die Kirchenbücher befinden sich im feuerhemmenden Schrank im Pfarrbüro, das gesamte übrige Archiv ist in neuen, vorbildlichen Schränken bzw. Regalen im Raum neben dem Pfarrbüro sehr gut untergebracht.
Der Gesamtumfang des Archivs beträgt 9,8 Regalmeter. Es wurden 80 Schatullen verwendet.
Oktober 1995
Erich Heim, Sprengelarchivar
Evangelisches Pfarramt Althütte
9,8 lfd. m
Bestand
Althütte, Rems-Murr-Kreis
Sechselberg, Althütte, Rems-Murr-Kreis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ