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NL Montgelas Maximilian Nachlass Montgelas, Maximilian
Nachlass Montgelas, Maximilian >> 5. Persönliche Unterlagen und Unterlagen der Familie >> 5.1. Familienpapiere
1822-1826, 1831
enthält u.a.: Enthält: Die Verlassenschaft des Nicolaus Graf von Porcia und die Wahrnehmung der Mitvormundschaft über dessen Zwillingstöchter; Klage des Pfarrers Ignaz Haack in Perkam bei Straubing wegen des seit seiner Pfarrschaft in Berglern, Landgericht Erding, gegen ihn fortdauernden Komplotts ("Kurze Übersicht meiner zehnjährigen Verfolgung", 12 Bl., 9.7.1822) der Landrichter von Inama und von Vincenti gegen ihn und Bitte, "durch einen Machtspruch die untergeordneten Stellen zur Erfüllung einer gewissenhaftern Rechtspflege an(zu)halten" (Schreiben vom 10.7.1822), dabei: Auszug aus der obigen Übersicht; Referenz für den ehemaligen bayerischen Oberappellationsgerichtsrat, dann Kreisdirektor in Innsbruck und nunmehrigen österreichischen Staatsrat und Präsidenten des Appellationsgerichtes Mailand, Franz von Unterrichter auf Rechtenthal und Salegg (1831, Entwurf)
Amtsbücher / Akten
ger
Medium: A = Analoges Archivalie
Portia, Nikolaus Graf von
Unterrichter auf Rechtenthal und Salegg, Franz von
Haack, Ignaz
Inama, von (Landrichter)
Vincenti, von (Landrichter)
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.