Kläger: Johann Kleye (der Jüngere), Domherr zu Hamburg (Beklagter) sowie als Nebenkläger das Domkapitel zu Hamburg.- Beklagter: Heinrich Schulz als Kurator der Regina Tamme, geb. Fischbek, Witwe des Heinrich Tamme, Ratsschenk in Hamburg (Kläger) sowie als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1624) citationis ad reassumendum; Aufhebung des Arrests von Geldern in einem Streit zwischen dem Kläger und seiner Halbschwester um den Nachlass des Vaters Lt. Johann Kleye (der Ältere), Dekan des Hamburger Domkapitels; Hinweis des Klägers, dass er als Domherr der Jurisdiktion des Rats nicht unterworfen sei
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Kläger: Johann Kleye (der Jüngere), Domherr zu Hamburg (Beklagter) sowie als Nebenkläger das Domkapitel zu Hamburg.- Beklagter: Heinrich Schulz als Kurator der Regina Tamme, geb. Fischbek, Witwe des Heinrich Tamme, Ratsschenk in Hamburg (Kläger) sowie als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis, nunc (1624) citationis ad reassumendum; Aufhebung des Arrests von Geldern in einem Streit zwischen dem Kläger und seiner Halbschwester um den Nachlass des Vaters Lt. Johann Kleye (der Ältere), Dekan des Hamburger Domkapitels; Hinweis des Klägers, dass er als Domherr der Jurisdiktion des Rats nicht unterworfen sei
211-2_H 22
H 792
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> H
1561,1580,1591,1614-1625
Enthält: Prokuratoren: Kläger und Nebenkläger: Dr. Theobald Stockhammer (1620), Dr. Christoph Stauber (1623). Beklagter und Nebenbeklagter: Lt. Martin Khun (1620), Dr. Johann Philipp Bohn (1625).- Instanzen: 1. (Niedergericht 1618). 2. Obergericht 1618-1619. 3. Reichskammergericht 1620-1625.- Darin: Ehevertrag des Johann Kleye (der Ältere) mit Ursula Fischbek, Witwe des Reineke Fischbek und Tochter des Ordenritters und Feldherrn Sweder von Melsted (Melschede), aus der Zeit um 1580; Ehevertrag von 1591 zwischen Heinrich Tamme und Regina Fischbek, Tochter des Reineke Fischbek; Auszug aus dem Ehezärter des Klägers von 1614; Testament von 1616 des Johann Kleye (der Ältere); Vertrag von 1618 über die Vermietung des vom Vater übernommenen Brauerbes am Schopenstehl durch den Kläger an Anne Ebeling, Witwe des Johann Ebeling; Gutachten der Juristen-Fakultät der Universität Rostock von 1618; Bremer Vergleich von 1561 zwischen deem Domkapitel und dem Rat der Stadt Hamburg.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11135 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ