Kläger: Claus Volkmer, Bürger zu Hamburg, namens seiner Frau Tibbeke, Witwe des Jürgen Wessels, Schiffer und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lütke Rolle in Hamburg als Bevollmächtigter des Andreass Naggatsch, Ratsherr, Michel Ko(e)sseler, Jochim Kitha, Benedikt Lottmann, Alexander Hellwick und Roloff Gruell, für sich und als Kurator der Catharina Zimmermann, Witwe des Hans Zimmermann, sämtlich Reeder des Schiffes "Maria von Danzig" und Bürger zu Danzig (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit der Gerichte in Danzig und Ablehnung des freien Geleits in einem Streit um die Abrechnungen des Jürgen Wessels über das von ihm geführte Schiff "Maria von Danzig" und um die Haftung seiner Ehefrau für die Forderungen der Beklagten in Höhe von 333 Talern; Hinweis der Beklagten, dass Jürgen Wessels vor der Eidesleistung über bestimmte Posten der Abrechnung aus Danzig geflohen sei; Verjährungs-Einrede der Kläger und Bezugnahme auf die Verträge zwischen den Hansestädten
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Kläger: Claus Volkmer, Bürger zu Hamburg, namens seiner Frau Tibbeke, Witwe des Jürgen Wessels, Schiffer und Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Lütke Rolle in Hamburg als Bevollmächtigter des Andreass Naggatsch, Ratsherr, Michel Ko(e)sseler, Jochim Kitha, Benedikt Lottmann, Alexander Hellwick und Roloff Gruell, für sich und als Kurator der Catharina Zimmermann, Witwe des Hans Zimmermann, sämtlich Reeder des Schiffes "Maria von Danzig" und Bürger zu Danzig (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zuständigkeit der Gerichte in Danzig und Ablehnung des freien Geleits in einem Streit um die Abrechnungen des Jürgen Wessels über das von ihm geführte Schiff "Maria von Danzig" und um die Haftung seiner Ehefrau für die Forderungen der Beklagten in Höhe von 333 Talern; Hinweis der Beklagten, dass Jürgen Wessels vor der Eidesleistung über bestimmte Posten der Abrechnung aus Danzig geflohen sei; Verjährungs-Einrede der Kläger und Bezugnahme auf die Verträge zwischen den Hansestädten
211-2_V 14
V 1105
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> V
1555-1566
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Paul Haffner. Beklagter: Dr. Christoph Reiffstock.- Instanzen: 1. Obergericht 1563. 2. Reichskammergericht 1563-1565 (1563-1566).- Darin: Aktenstücke aus dem Streit der Parteien vor Danziger Gerichten sowie Abrechnungen über gegenseitige Forderungen aus der Zeit 1555-1562 (passim); Vollmacht der Beklagten für Goedert Gerdes 1563; Bescheinigung über den Tod der Kläger durch die Pest 1565.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11402 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ