Friedberg, Burg: Georg Arnold, Untergrefe zu Heldenbergen, Endres Werner, Elias (H-) Müller, Christoph (Cristen) Windecker, Weigel Rupf, Philipp Sterckel, Weigel Lentz und Nikolaus (Niclas) Bechthold, Schöffen des Untergerichts Heldenbergen, bekunden, daß Burggraf und Baumeister der Burg Friedberg Johann Zeh dem Jungen, Sohn des + Johann Zeh, 65 Gulden Hauptgeld Frankfurter Währung, die von Agnes, der Witwe des Heinrich Zeis aus Heldenbergen stammen, gegen einen [nicht genannten] jährlichen Zins geliehen haben, wogegen ihnen genannte Güter [Lagebeschreibung] zu Unterpfand gesetzt wurden. Die Zeit der Verzinsung begann 1616 November 11.
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Friedberg, Burg: Georg Arnold, Untergrefe zu Heldenbergen, Endres Werner, Elias (H-) Müller, Christoph (Cristen) Windecker, Weigel Rupf, Philipp Sterckel, Weigel Lentz und Nikolaus (Niclas) Bechthold, Schöffen des Untergerichts Heldenbergen, bekunden, daß Burggraf und Baumeister der Burg Friedberg Johann Zeh dem Jungen, Sohn des + Johann Zeh, 65 Gulden Hauptgeld Frankfurter Währung, die von Agnes, der Witwe des Heinrich Zeis aus Heldenbergen stammen, gegen einen [nicht genannten] jährlichen Zins geliehen haben, wogegen ihnen genannte Güter [Lagebeschreibung] zu Unterpfand gesetzt wurden. Die Zeit der Verzinsung begann 1616 November 11.
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B 5, Nr. 341a I
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1617 März 13, Heldenbergen
Ausf. Papier, aufgedr. Ringsiegel
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Georg Arnold, Untergrefe und benannte Schöffen zu Heldenbergen, bekennen, dass Johann Zehe der Junge, Sohn des verstorbenen Johann Zehe daselbst, das von Agnisen, der Witwe des verstorbenen Henrich Trisen (Drieschen, so auf einem Beiblatt) ein von der Burg entliehenes Kapital von 65 fl. Hauptgeld übernommen habe, das er auf Martini jährlich gebührlich zu verzinsen verspricht und durch benannte Gundstücke, die er verpfändet, versichert
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg Arnold, Untergrefe zu Heldenbergen (gewöhnliche Petschaft)
Vermerke (Urkunde): Siegler: Georg Arnold, Untergrefe zu Heldenbergen (gewöhnliche Petschaft)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ