C Rep. 060-25 Verband der Architekten der DDR, Bezirksgruppe Berlin (Bestand)
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C Rep. 060-25
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> C Bestände (Ost-) Berliner Behörden bis 1990 >> C 7 Kammern und Körperschaften, Parteien, Organisationen und Vereine >> C 7.2 Verbände und Vereine
Vorwort: C Rep. 060-25 Bund der Architekten der DDR, Bezirksverband Berlin
1. Geschichte des Verbandes
Als Fachverband der Architekten, Stadt- und Territorialplaner, Landschaftsgestalter, Ingenieure, Formgestalter und Architekturwissenschaftler wurde am 31. Oktober 1952 der "Bund Deutscher Architekten" gegründet. Seit April 1971 bezeichnete sich der Verband als "Bund der Architekten der DDR (BdA). Seine Mitglieder waren in Bezirks-, Kreis- und Betriebsgruppen organisiert.
Oberstes Organ des BdA war der Bundeskongress, der den Bundesvorstand wählte. Dieser bestimmte das Präsidium mit einem Präsidenten und mehreren Vizepräsidenten und unterhielt diverse Fachgruppen.
Der BdA trug wesentlich zur Durchsetzung von Regierungsbeschlüssen auf dem Gebiet des Bauwesens bei und übernahm Zuarbeiten und Gutachten für die staatlichen Bau- und Planungsbehörden. Als Fachverband förderte er die Qualifizierung seiner Mitglieder und die Entwicklung von technischen Normen und Standards in Architektur und Bauwesen.
Der Bezirksvorstand Berlin des Bundes der Architekten unter langjähriger Leitung von Heinz Willumat hatte Ende der 1970er Jahre seinen Sitz in der Breiten Straße 36 (Ribbeck-Haus).
Der Bund der Architekten der DDR löste sich Ende November 1990 aufgrund eines entsprechenden Votums seiner Mitglieder auf.
Die Überlieferung des Bezirksverbandes Berlin wurde bei der Auflösung des Verbandes Ende 1990 an das Stadtarchiv Berlin übergeben.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 47 Akten (2,55 lfm) mit der Laufzeit 1959 - 1990. Er beinhaltet Akten zu: Bezirksdelegiertenkonferenzen.- Vorstandssitzungen.- Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand, dem Magistrat von Berlin, der Kammer der Technik und der Bezirksleitung der SED.- Berliner Forum Junger Architekten (1961).- Internationale Arbeit.- Urheberrechtsfragen.- Kommissionen und Fachgruppen.- Weiterbildungsseminare.- Statutänderung (1989).
Der Bestand wurde 2001 mit der Software Augias-Archiv von Dr. Regina Rousavy archivgerecht verzeichnet und ist nun nutzbar über die Datenbank und ein Findbuch.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 060-25 Bund der Architekten der DDR, Bezirksverband Berlin, Nr. ... .
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 060-25 (Ton) - Verband der Architekten der DDR, Bezirksgruppe Berlin
LAB C Rep. 100-05 - Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
LAB C Rep. 110-01 - Magistrat von Berlin, Chefarchitekt - Büro für Städtebau
LAB C Rep. 711 - Kunsthochschule Berlin-Weißensee
LAB C Rep. 758 - VEB Kombinat Stadtwirtschaft Berlin
LAB C Rep. 902 - Bezirksleitung Berlin der SED
LAB C Rep. 902-02-03 - Bezirksleitung Berlin der SED, Bezirksparteiarchiv - Nachlässe und Personen-fonds
LAB C Rep. 904-059 - Grundorganisation der SED - Magistrat von Berlin
LAB F Rep. 270 - Allgemeine Kartensammlung
BA DY 15 Bund der Architekten der DDR
4. Literatur
Architektur der DDR ; 36.1987, 5.- Hrsg. Bauakademie der DDR und Bund der Architekten.- Berlin 1987.
Berlin, Hauptstadt der DDR : neue Bauten und Projekte [u.a. Fernsehturm Umbauung], In: Deutsche Architektur ; 22.1973, 6, Hrsg. Bauakademie der DDR und Bund der Architekten.- Berlin 1973.
Collein, Edmund: Beiträge zu Städtebau und Architektur, In: Bauforschung, Baupraxis ; 175. Hrsg. Bauakademie der DDR und Bund der Architekten.- Berlin 1986
Programmerklärung der Deutschen Bauakademie und des Bundes Deutscher Architekten zur Verteidigung der deutschen Architektur.- Hrsg. Deutsche Bauakademie.- Berlin um 1954.
Willumat, Heinz: Wohnungsbau im Stadtbezirk Berlin-Hellersdorf, In: Architektur der DDR ; 36.1987, 8, S. 8-14.- Berlin 1987.
Berlin, 2001 / Januar 2024 Dr. Regina Rousavy / Kerstin Bötticher
1. Geschichte des Verbandes
Als Fachverband der Architekten, Stadt- und Territorialplaner, Landschaftsgestalter, Ingenieure, Formgestalter und Architekturwissenschaftler wurde am 31. Oktober 1952 der "Bund Deutscher Architekten" gegründet. Seit April 1971 bezeichnete sich der Verband als "Bund der Architekten der DDR (BdA). Seine Mitglieder waren in Bezirks-, Kreis- und Betriebsgruppen organisiert.
Oberstes Organ des BdA war der Bundeskongress, der den Bundesvorstand wählte. Dieser bestimmte das Präsidium mit einem Präsidenten und mehreren Vizepräsidenten und unterhielt diverse Fachgruppen.
Der BdA trug wesentlich zur Durchsetzung von Regierungsbeschlüssen auf dem Gebiet des Bauwesens bei und übernahm Zuarbeiten und Gutachten für die staatlichen Bau- und Planungsbehörden. Als Fachverband förderte er die Qualifizierung seiner Mitglieder und die Entwicklung von technischen Normen und Standards in Architektur und Bauwesen.
Der Bezirksvorstand Berlin des Bundes der Architekten unter langjähriger Leitung von Heinz Willumat hatte Ende der 1970er Jahre seinen Sitz in der Breiten Straße 36 (Ribbeck-Haus).
Der Bund der Architekten der DDR löste sich Ende November 1990 aufgrund eines entsprechenden Votums seiner Mitglieder auf.
Die Überlieferung des Bezirksverbandes Berlin wurde bei der Auflösung des Verbandes Ende 1990 an das Stadtarchiv Berlin übergeben.
2. Bestandsbeschreibung
Der Bestand umfasst 47 Akten (2,55 lfm) mit der Laufzeit 1959 - 1990. Er beinhaltet Akten zu: Bezirksdelegiertenkonferenzen.- Vorstandssitzungen.- Zusammenarbeit mit dem Bundesvorstand, dem Magistrat von Berlin, der Kammer der Technik und der Bezirksleitung der SED.- Berliner Forum Junger Architekten (1961).- Internationale Arbeit.- Urheberrechtsfragen.- Kommissionen und Fachgruppen.- Weiterbildungsseminare.- Statutänderung (1989).
Der Bestand wurde 2001 mit der Software Augias-Archiv von Dr. Regina Rousavy archivgerecht verzeichnet und ist nun nutzbar über die Datenbank und ein Findbuch.
Einige Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Landesarchiv Berlin, C Rep. 060-25 Bund der Architekten der DDR, Bezirksverband Berlin, Nr. ... .
3. Korrespondierende Bestände
LAB C Rep. 060-25 (Ton) - Verband der Architekten der DDR, Bezirksgruppe Berlin
LAB C Rep. 100-05 - Magistrat von Berlin, Büro des Magistrats
LAB C Rep. 101 - Der Oberbürgermeister von Berlin
LAB C Rep. 107 - Magistrat von Berlin, Bezirksplankommission
LAB C Rep. 110-01 - Magistrat von Berlin, Chefarchitekt - Büro für Städtebau
LAB C Rep. 711 - Kunsthochschule Berlin-Weißensee
LAB C Rep. 758 - VEB Kombinat Stadtwirtschaft Berlin
LAB C Rep. 902 - Bezirksleitung Berlin der SED
LAB C Rep. 902-02-03 - Bezirksleitung Berlin der SED, Bezirksparteiarchiv - Nachlässe und Personen-fonds
LAB C Rep. 904-059 - Grundorganisation der SED - Magistrat von Berlin
LAB F Rep. 270 - Allgemeine Kartensammlung
BA DY 15 Bund der Architekten der DDR
4. Literatur
Architektur der DDR ; 36.1987, 5.- Hrsg. Bauakademie der DDR und Bund der Architekten.- Berlin 1987.
Berlin, Hauptstadt der DDR : neue Bauten und Projekte [u.a. Fernsehturm Umbauung], In: Deutsche Architektur ; 22.1973, 6, Hrsg. Bauakademie der DDR und Bund der Architekten.- Berlin 1973.
Collein, Edmund: Beiträge zu Städtebau und Architektur, In: Bauforschung, Baupraxis ; 175. Hrsg. Bauakademie der DDR und Bund der Architekten.- Berlin 1986
Programmerklärung der Deutschen Bauakademie und des Bundes Deutscher Architekten zur Verteidigung der deutschen Architektur.- Hrsg. Deutsche Bauakademie.- Berlin um 1954.
Willumat, Heinz: Wohnungsbau im Stadtbezirk Berlin-Hellersdorf, In: Architektur der DDR ; 36.1987, 8, S. 8-14.- Berlin 1987.
Berlin, 2001 / Januar 2024 Dr. Regina Rousavy / Kerstin Bötticher
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ