Lipp Hertlin von "Stamhain" [Stammheim, Kr. Stuttgart], gefangengesetzt zu Cannstatt ("Cannstat") im Turm im Gefängnis des Herzogs Ulrich zu Württemberg, weil er bei einigen Ursachen und Verhandlungen Anfänger gewesen war, verpflichtet sich, die Gefängniskosten zu bezahlen und schwört Urfehde. - Bürgen: Sein Vetter Baltas Otenwelder, Schäfer, mit 50 Pfund Heller; sein Schwager Martin Hirslin ("Hirsßlin") mit 20 Pfund Heller und 1/2 Weingarten, gelegen in der Stainhalden an Hans von Bainstein [Beinstein, Kr. Waiblingen] und Xander Äckerlein (daraus geht 1 Imi Wein an die Stadt Cannstatt ("Canstatt"); Jörg Pür mit 20 Pfund Heller und 3/4 Weingarten am Hallschlag ("Halsschlag"), gelegen an Hans Stiffel und Marx Schärtlin; Conrat Hug mit 10 Pfund Heller und 1/2 M. Weingarten im Woffersperg, gelegen an Hans Eschenbach und Hans Schnell (woraus das Viertel dem Spital Esslingen ("Esslingenn") und 7 Schilling dem Almosen zu Cannstatt zusteht). Alle Güter werden (ohne weitere Zinsverpflichtungen) zu Eigen verbürgt