. Unruhen und Zerstörungen im März 1848: Untersuchungssache und Entschädigungen in Folge der Zerstörungen in Eisenbach und Lauterbach im März 1848
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F 27 A, 32/204
F 27 A, Abt. 32 Nr. 239a
F 27 A Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv
Herrschaft Riedesel zu Eisenbach: Herrschaft Riedesel zu Eisenbach - Samtarchiv >> 32. Beziehungen zu Hessen-Darmstadt >> 14 Revolution 1848 >> . Unruhen und Zerstörungen im März 1848
1848-1850, 1852, 1853, 1856-1858, 1863, 1864
Enthält u.a.: Abschrift eines Urteils des Großherzoglich-Hessischen Hofgerichts zu Gießen vom 21. August 1848 wegen der Zerstörungen in Lauterbach und Umgebung am 25. März 1848 mit einer Verurteilung von insg. 52 genannten Personen nebst Aufführung der Schuld und des Strafmaßes
Enthält u.a.: Gutachten des Dr. Engelbach zu Gießen zur Regresspflicht des Großherzoglich-Hessischen Staates, 23. September 1848
Enthält u.a.: Vermögensabfrage der Riedeselschen Renteiverwaltung beim Großherzoglich-Hessischen Landgericht zu Lauterbach betr. der August 1848 durch das Hofgericht zu Gießen verurteilten Personen, März-April 1849
Enthält u.a.: Bittschrift an die Riedesel von Seiten der im Korrektionshaus zu Darmstadt befindlichen Georg Caspar Schmidt von Angersbach, Michael Heß von Allmenrod, Heinrich Oestreich von Maar, Adam Keißner von Maar, Conrad Schäfer von Rixfeld, Heinrich Töpfer, Johannes Duchardt, Heinrich Krätzer, Conrad Reuter, Johannes Henkel, letztere alle von Lauterbach, 8. August 1849
Enthält u.a.: Schreiben des Ministerialrats Maurer nebst Berichten zur Untersuchung des Bittgesuchs mehrerer wegen der März-Unruhen zu Lauterbach verurteilter Korrigenden, die aber die eigentlichen Anstifter zu den Zerstörungen nicht nennen wollen, April 1850
Enthält u.a.: Schätzungen zu dem im März 1848 zerstörten bzw. entwendeten Mobiliar, Silber, Porzellan etc. o. D., Abschriften vier weiterer Abschätzungen der zerschlagenen Türen, Fenster, Öfen und Wandschränke in der herrschaftlichen Wohnung sowie in den Dienstwohnungen nebst eines die Schäden zusammenfassenden Schreibens an den Landgerichts-Assessor Bindewald, 29. April 1848
Enthält u.a.: Erinnerungsschrift des Ludwig [Volprecht (1806-1858)] Riedesel, 30. März 1856, über seinen Besuch bei dem damaligen Ministerpräsidenten, Heinrich von Gagern, zu Darmstadt am 20. oder 21. März 1848
Enthält u.a.: Schreiben des Dr. Engelbach betr. die Beantragung zur Zeugenvernehmung des Geheimrats Carl Friedrich Christian von Breidenstein und des Grafen von Solms-Laubach, 21. April 1856
Enthält u.a.: Protokoll der Zeugenvernehmung des von Breidenstein bzgl. der 1848 stattgefundenen Verhandlungen zwischen dem Minister von Gagern und Ludwig Volprecht Riedesel im Hinblick auf die von Riedeselscher Seite angeforderte militärische Hilfe aus Butzbach und Friedberg, 14. Juni 1856
Enthält u.a.: Gedruckte Beilagen Nr. 146 zum 12. Protokoll an die zweite Kammer der Stände des Großherzogtums betr. die Riedeselsche Schadensersatzklage, 11. Mai 1857, Nr. 215 zum 37. Protokoll, 6. August 1857 und Nr. 90 zum 22. Protokoll mit dem Bericht des ersten Ausschusses der ersten Kammer, März 1858
Enthält u.a.: Denkschrift zu der Nichtberücksichtigung des Staates hinsichtlich der Bitte um militärische Unterstützung, Oktober 1857
Enthält u.a.: Mehrere Schreiben anlässlich eines in der Hessischen Landeszeitung vom 11., 12. und 13. Dezember 1863 erschienenen Artikels über die tumultuarischen Ereignisse in Lauterbach im März 1848, darunter die drei Ausgaben der Zeitung, ein Bericht des Riedeselschen Samtrates Schaum über die 'gehässige' Berichterstattung der Zeitung, 23. Dezember 1863, sowie das Antwortschreiben des Dr. Engelbach zu Gießen, sich nicht auf eine Widerlegung der Darstellung in einem anderen Blatt einzulassen, 2. Januar 1864
Enthält u.a.: Gutachten des Dr. Engelbach zu Gießen zur Regresspflicht des Großherzoglich-Hessischen Staates, 23. September 1848
Enthält u.a.: Vermögensabfrage der Riedeselschen Renteiverwaltung beim Großherzoglich-Hessischen Landgericht zu Lauterbach betr. der August 1848 durch das Hofgericht zu Gießen verurteilten Personen, März-April 1849
Enthält u.a.: Bittschrift an die Riedesel von Seiten der im Korrektionshaus zu Darmstadt befindlichen Georg Caspar Schmidt von Angersbach, Michael Heß von Allmenrod, Heinrich Oestreich von Maar, Adam Keißner von Maar, Conrad Schäfer von Rixfeld, Heinrich Töpfer, Johannes Duchardt, Heinrich Krätzer, Conrad Reuter, Johannes Henkel, letztere alle von Lauterbach, 8. August 1849
Enthält u.a.: Schreiben des Ministerialrats Maurer nebst Berichten zur Untersuchung des Bittgesuchs mehrerer wegen der März-Unruhen zu Lauterbach verurteilter Korrigenden, die aber die eigentlichen Anstifter zu den Zerstörungen nicht nennen wollen, April 1850
Enthält u.a.: Schätzungen zu dem im März 1848 zerstörten bzw. entwendeten Mobiliar, Silber, Porzellan etc. o. D., Abschriften vier weiterer Abschätzungen der zerschlagenen Türen, Fenster, Öfen und Wandschränke in der herrschaftlichen Wohnung sowie in den Dienstwohnungen nebst eines die Schäden zusammenfassenden Schreibens an den Landgerichts-Assessor Bindewald, 29. April 1848
Enthält u.a.: Erinnerungsschrift des Ludwig [Volprecht (1806-1858)] Riedesel, 30. März 1856, über seinen Besuch bei dem damaligen Ministerpräsidenten, Heinrich von Gagern, zu Darmstadt am 20. oder 21. März 1848
Enthält u.a.: Schreiben des Dr. Engelbach betr. die Beantragung zur Zeugenvernehmung des Geheimrats Carl Friedrich Christian von Breidenstein und des Grafen von Solms-Laubach, 21. April 1856
Enthält u.a.: Protokoll der Zeugenvernehmung des von Breidenstein bzgl. der 1848 stattgefundenen Verhandlungen zwischen dem Minister von Gagern und Ludwig Volprecht Riedesel im Hinblick auf die von Riedeselscher Seite angeforderte militärische Hilfe aus Butzbach und Friedberg, 14. Juni 1856
Enthält u.a.: Gedruckte Beilagen Nr. 146 zum 12. Protokoll an die zweite Kammer der Stände des Großherzogtums betr. die Riedeselsche Schadensersatzklage, 11. Mai 1857, Nr. 215 zum 37. Protokoll, 6. August 1857 und Nr. 90 zum 22. Protokoll mit dem Bericht des ersten Ausschusses der ersten Kammer, März 1858
Enthält u.a.: Denkschrift zu der Nichtberücksichtigung des Staates hinsichtlich der Bitte um militärische Unterstützung, Oktober 1857
Enthält u.a.: Mehrere Schreiben anlässlich eines in der Hessischen Landeszeitung vom 11., 12. und 13. Dezember 1863 erschienenen Artikels über die tumultuarischen Ereignisse in Lauterbach im März 1848, darunter die drei Ausgaben der Zeitung, ein Bericht des Riedeselschen Samtrates Schaum über die 'gehässige' Berichterstattung der Zeitung, 23. Dezember 1863, sowie das Antwortschreiben des Dr. Engelbach zu Gießen, sich nicht auf eine Widerlegung der Darstellung in einem anderen Blatt einzulassen, 2. Januar 1864
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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01.07.2025, 13:40 MESZ
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