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Abt Konrad und der Konvent des Zisterzienserklosters Bildhausen,
Diözese Würzburg, bekunden, dass sie wegen der Übereignung des Gutes in
Rannungen...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 1331-1340
1339 Februar 28
Ausfertigung, Pergament, zwei mit Pergamentstreifen angehängte Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum anno Domini M° CCC° XXXIX° in Dominica qua cantatur Oculi
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Konrad und der Konvent des Zisterzienserklosters Bildhausen, Diözese Würzburg, bekunden, dass sie wegen der Übereignung des Gutes in Rannungen, das sie von dem Münnerstädter Bürger Gottfried Prel gekauft haben, [Heinrich von Hohenberg], Abt von Fulda, und dem Konvent von Fulda jährlich an Allerheiligen [November 1] von diesem Gut vier Pfund Wachs an die Kammer des Abtes und seiner Nachfolger liefern wollen. Bei Verkauf des Gutes erhält der Abt von Fulda, von dem das Gut zu Lehen geht, ein Vorkaufsrecht. Siegelankündigung. (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite; Siegel: Avers 1, Avers 2)
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Friedrich [von Heustreu], Prior
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann [von Meiningen], Kellerer
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Burkhard von Sale (Burchard de Sale), Kämmerer
Vermerke (Urkunde): Zeugen: alle Angehörige des Konvents von Bildhausen
Vermerke (Urkunde): Siegler: Abt Konrad
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konvent von Bildhausen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Schannat, Fuldischer Lehn-Hof, Nr. CLIX; Regest: Regesten Bildhausen, Nr. 239
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.