Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Manuskripte von Zeitungsartikeln
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Rolf Bongs schrieb in den 1950er und 1960er Jahren intensiv für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, insbesondere die "Rheinische Post". Es handelt sich fast ausschließlich um tagesjournalistische Beiträge: So rezensierte er aktuelle Neuerscheinungen aller Art, literarische Titel ebenso wie Unterhaltungsliteratur: Krimis, Abenteuerromane, Reiseberichte, Sachbücher etc.; daneben schrieb er sehr häufig über zeitgenössische Kunst und laufende Ausstellungen (z.B. regelmäßig über den Düsseldorfer Kunstverein), über den Buch- und Kunstmarkt, Museen, Kulturpolitik, Vortragsabende sowie die Literatur allgemein, über Autoren wie Hans Henny Jahnn, Marie Luise Kaschnitz, Klaus Mann, Günther Weisenborn, Jean Cocteau und sehr häufig André Gide, Künstler wie Georges Braque, Bruno Goller, Ferdinand Hodler, Oskar Kokoschka, Fernand Léger, Wilhelm Lehmbruch, Ewald Mataré, Henri Matisse, Joan Miró, Picasso, zeichnete Städteporträts (Berlin, Aachen, Düsseldorf). Bongs würdigte insbesondere Düsseldorfer, aber auch rheinische Autoren und Persönlichkeiten wie Stefan Andres, Hermann Harry Schmitz, Hedda Eulenberg, Viktor Meyer-Eckhardt, Hella und Karl Röttger, Josef F. Lodenstein, Walter Kordt, Hanns Martin Elster, Alfons Neukirchen, Wilhelm Schmidtbonn, Wilhelm Schäfer u.a. mit Artikeln zu runden Geburtstagen, mit Porträts und Nachrufen; während in der Kunst durchaus neuere Strömungen Beachtung finden, sind jüngere Autorinnen und Autoren kaum berücksichtigt (Ausnahme: Ilse Aichinger und Arno Schmidt unter dem Titel "Junge Namen"); dabei existieren auch einige Rezensionen Bongs' über sich selbst;
Insgesamt handelt es sich zumeist kurze Texte von 1 bis 2 Seiten, dazu mehrere hundert Kurzkritiken und Meldungen (eine halbe bis dreiviertel Seite), nur selten längere Essays, etwa über Flughäfen, Ansichten der Stadt Düsseldorf (direkt nach dem Krieg und später), die Lyrik, das Theater, inklusive der bekannte Text zur Stunde Null in Düsseldorf: "Ein Mann geht durch die Stadt".
Die Texte bieten ein Kaleidoskop des deutschen Kultur-Mainstreams der 1950er und 1960er Jahre sowie des literarischen und künstlerischen Lebens in Düsseldorf jener Zeit. Besonderes Augenmerk findet der deutsch-französische Kulturtransfer, der sich vor allem an Protagonisten der französischen Hochliteratur wie Gide und Cocteau manifestiert. Sie sind hier alphabetisch nach Titeln geordnet.
ca. 1500 Typoskripte und Durchschläge, teilweise mit handschriftlichen Korrekturen
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.