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2/18 [fol. 39f.]: 1634 April 30 (Senatsprotokoll)
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Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVIII
Enthält: Anwesend: Rektor Gerhard Osiander, Pregitzer, Nicolai, Harpprecht, Magirus, Besold, Neuffer, Rümelin, Simon, Schickhard, Cellarius, Gailfus; 1.) Brief des Dr. Binder, jetzt zu Wimpfen, betreffend den verst. Dr. Thumm, Dr. Baur zu Reutlingen, Mag. Zacharias Schäffer, Joachim Wiebel, jetzige Kuratoren der Hafenrefferschen Kinder, sowie das Konsistorium. [UAT 2/18, Bl. 39]; 2.) Gegenbericht der Kuratoren der Walchischen Kinder wegen Dr. Johann Christoph Walch (Anm. 1). [UAT 2/18, Bl. 39]; 3.) Kaution des Dr. Samuel Hafenreffer und Übergabe des Gültbriefes für das verkaufte Land seiner Kinder. (Anm. 2) [UAT 2/18, Bl. 39]; 4.) Bitte der Margarete Schaudelin, Witwe des Johann Sch., um eine Beihilfe zur Beerdigung ihres Mannes. [UAT 2/18, Bl. 39']; 5.) Bitte des Martin Geyer, Küfer zu Hanau, um Erneuerung des Geburtsbriefes seiner Frau. [UAT 2/18, Bl. 39']; 6.) Gesuch der Agnes Bennßler um Ausstellung eines Geburtsbriefes. [UAT 2/18, Bl. 39']; 7.) Aufführung der dem Bürgermeister und Untervogt zu Tübingen vorzuhaltenden Beschwerden. [UAT 2/18, Bl. 39']; 8.) Verlesung der Namen der im nächsten Monat immatrikulierten Studenten. [UAT 2/18, Bl. 39']; Anm. 1: Dr. Johann Christoph Walch: vgl. UAT 2/18,37. Anm. 2: Vgl. UAT 2/18,34.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.